Gold Ende August 2014 wieder im Aufwind durch Krise und Goldhunger

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Gold bewegt sich wieder im Aufwind und könnte den August 2014 mit einem zuversichtlich stimmenden Kurs abschließen. Eine Entspannung, geschweige eine Lösung zum Konflikt in der Ukraine ist nicht in Sicht und Chinas Interesse an das gelbe Edelmetall ist gestiegen.

Goldpreisanstieg

Gold im Aufwind durch Europas Krise im Osten und Goldhunger im Fernen Osten

Aufwärtsbewegung im Goldkurs nach Einbruch zeugt von solider Basis

Die Goldinvestoren scheinen vom Erfolg des Gipfeltreffens nicht überzeugt zu sein. Offenbar wird in das Ergebnis des Verhandlungsgesprächs zwischen Russlands Präsident Putin und dem ukrainischen Präsidenten Poroschenko in Minsk ebenso viel Vertrauen gelegt, wie es die tatsächlich umgesetzten Vereinbarungen des einstigen Vierer-Treffens in Genf noch zulassen. Von den „Übereinkünften“ für eine Entspannung der Situation, bis hin zur ausgerufenen Waffenruhe in der Ost-Ukraine, blieb damals praktisch gar nichts übrig.

Poroschenko legte einen „Friedensplan“ vor. Dieser müsse „lediglich“ umgesetzt werden. Putin bekräftigte jedoch seinen Standpunkt, dass die Bewohner der Ost-Ukraine über ihr Schicksal selbst bestimmen sollten. Es sieht nicht nach einer De-Eskalation aus.

Misstrauische Marktteilnehmer und das wieder angeregte Interesse an Gold in Fernost scheinen dem Goldkurs den entscheidenden Auftrieb zu verleihen. Seit Montag legt die an der Shanghai Gold Exchange umgesetzte Goldmenge kräftig zu. Zum Wochenstart wurden noch 15,719 Tonnen Gold über die „Tresen geschoben“ und am Mittwoch waren es bereits 18,147 Tonnen gelbes Edelmetall.

Der Handelstag am Donnerstag begann mit einem Goldpreis von 1.282,65 Dollar des am meisten gehandelten Futures. Gegen 09:45 notierte die Feinunze Gold bereits bei 1.288,73 Dollar. Ein Plus um 0,46 Prozent.



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