Gold driftet ab – Allgegenwärtige Dauer-Furcht vor Fed-Zinsanhebungen

Goldmarkt April 2015-


Gold konnte den Preis von 1.200 US-Dollar zum Wochenauftakt nicht halten. Die Dauer-Furcht vor Fed-Zinsanhebungen scheint die Richtung vorzugeben. Die Abwärtsfahrt setzte bereits im Laufe des Montagvormittags ein und blieb bis zum Handelsschluss auf abgesenktem Niveau.

Edelmetall

Einziger klarer Richtungsgeber ist nach wie vor die Angst vor Zinsanhebungen in den USA

Dauer-Furcht vor höhere US-Zinsen drückt auf Goldpreis permanent

Die Angst vor Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hängt wie eine permanente schwere Last über den Köpfen der Goldmarkt-Teilnehmer. Nach rund 9 Jahren Zinstief und extrem lockerer Geldpolitik erscheint jeglicher Hügel in der Zinslandschaft als ein ausgewachsener Gebirgszug.

Dabei erscheint es alles andere als sicher, ob die Fed überhaupt die Zinsen so bald anheben wird, geschweige schon im von vielen Analysen favorisierten Juni. Die US-Notenbank ist sich offenkundig selbst nicht im Klaren, da die inneren Meinungsverschiedenheiten zum „richtigen Termin“ weit auseinander liegen.

Der relativ starke Dollar und die relativ schwachen wichtigen Währungen der restlichen Welt verschaffen der US-Exportindustrie schon jetzt erhebliche Probleme. Die Produkte sind im internationalen Markt zu teuer geworden. Über 20 größere Zentralbanken, allen voran die Europäische (EZB), senkten ihre Leitzinsen ab und ließen den US-Dollar aus der absinkenden Ebene hervorheben. Eine Zinsanhebung durch die Fed würde die Wechselkurs-Unterschiede noch weiter ausreizen.

Dennoch scheint derzeit – oder noch immer – die Angst vor genau diesen ungewissen Zinsanhebungen der einzig klare Goldpreis-Richtungsgeber zu sein.

Gold startete in den Montag bei einem Preis von 1.205 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und driftete anschließend abwärts gen 1.196,24 Dollar zum Handelsschluss.



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