Gold-Ausblick Juli 2014: Spekulanten & US-Konjunktur gegensätzlich

Goldkurs Juli 2014-


Die Ausblicke auf den Goldpreis sind derzeit gespalten. Auf der einen Seite zeigen Gold-Spekulanten deutlich mehr Optimismus bei der Wahl ihrer Futures, aber auf der anderen Seite sagt die US-Konjunktur ein Untergraben des „sicheren Hafens Gold“ voraus.

Goldkursanstieg

Die Gold-Spekulanten griffen bei den Futures wieder deutlich kräftiger zu

Spekulanten und US-Konjunktur: Gegensätzlich

Der neu erstärkte Optimismus für Gold ist lediglich durch den ebenso erstärkten Dollar etwas eingetrübt worden. Die Händler zeigten sich lt. dem am Montag veröffentlichten Commitments of Traders-Report (CFTC) so positiv eingestellt wie seit beinahe drei Monaten nicht mehr. Die Anzahl der Open Interests ist in der letzten Juni-Woche deutlich angestiegen. Mit den neuen US-Konjunkturdaten erhielt jedoch der US-Dollar einen deutlichen Aufwind und drückte den Goldpreis nach unten.

Die Anzahl der offenen Kontrakte zu den Gold-Futures wuchs in der Woche zum Juli-Anfang erheblich an. Das Plus von 2,4 Prozent entspricht eine Aufstockung der Open Interests von 392.388 auf 401.813 Futures. In dieser Woche fanden die kleinen wie auch größeren Spekulanten eine gemeinsame Linie. Beide Gruppen der Gold-Investoren zogen an einem Strang und blickten mit mehr Optimismus in die Zukunft.

Die Anzahl der Netto-Long-Positionen (optimistische Markteinschätzung) kletterte bei den nicht-kommerziellen Großspekulanten von 120.859 auf 146.025 Futures nach oben, ein sattes Plus von 20,8 Prozent. Die kleineren Spekulanten stockten die Netto-Long-Positionen von 10.748 auf 14.430 auf, ein ebenfalls deutliches Plus von 34,3 Prozent.

Stärkerer Dollar als Ausdruck guter US-Konjunkturdaten

Während der „spekulative Blick“ für Gold nach oben zeigt, holte der „reale Blick“ auf den Dollar-Kurs den Goldpreis auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Konjunkturdaten aus den USA zeigen auf positive Entwicklungen und vermindern somit den Drang der sicherheitsbedürftigen Anleger nach Gold. Darüber hinaus gewann der Dollar etwas an Stärke zurück. Ein Euro kostete am Montag wieder weniger als 1,36 Dollar.

Das Tageshoch für Gold befand sich am Montag nur knapp über 1.320 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Im Laufe des Dienstagvormittags rutschte der Goldpreis auf rund 1.319 Dollar ab.



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