Geteilter Goldmarkt übt auf Kurs gegensätzlichen Druck aus

Goldpreis-


Der Goldmarkt ist geteilt. Erhöhter Verkaufsdruck durch Gewinnmitnahmen, „Misstrauen“ gegenüber die Geldpolitik der Federal Reserve und enttäuschende Konjunkturdaten aus China üben auf den Goldkurs Druck aus gegensätzlichen Richtungen aus.

Goldkurs

Der bisher steigende Goldkurs legt im Jahr 2014 eine weitere Verschnaufpause ein

Fernost- Goldmarkt nach wie vor sehr „preistreibend“

Die seit Jahresanfang 2014 aufstrebende Kurslinie des gelben Edelmetalls erhielt inzwischen eine weitere Delle. Nachdem Gold in dieser Woche ein bisheriges Jahresplus von 10 Prozent erreichte, nutzten offenbar zahlreiche Händler das zwischenzeitliche Hoch für umfangreiche Gewinnmitnahmen.

An den Handelsplätzen wurde ein verstärkter Abfluss von Gold-ETFs registriert. Der am meisten gehandelte Gold-ETF SPDR Gold Trust verzeichnete lt. Bloomberg Abflüsse von rund 10,7 Tonnen innerhalb von drei Handelstagen.

Derzeit stehen sich zum Goldpreis einflussreiche Parameter gegenüber. Auf der einen Seite könnte die fortgesetzte Reduzierung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) verstärkten Druck auf den Goldkurs ausüben und auf der anderen Seite wirken sich die schwachen Konjunkturdaten aus China belebend auf den Preis des gelben Edelmetalls aus. Ein Umsatzplus von rund 35 Prozent an der Shanghai Gold Exchange am Donnerstag gegenüber dem Vortag sind ein starkes Indiz für das nach wie vor lebhafte Goldinteresse in Fernost.

Der Goldpreis pendelte im Laufe des Donnerstags zwischen 1.315 und 1.320 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Goldinvestoren dürften derzeit die Marke von 1.300 Dollar als die „markante Schwelle“ zur Entscheidung ihrer Strategie im Auge behalten. Ein Unterschreiten dieser Linie könnte den Verkaufsdruck deutlich erhöhen.

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