Geringe Ukraine-Angst, hohe Zins-Angst – Gold unter 1.300 gedrückt

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Noch zum Montagabend fiel der Goldpreis unter die Marke von 1.300 Dollar. Der „Freitags-Schrecken“ von der Meldung einer angeblichen Zerstörung eines russischen Konvois in der Ukraine ist verflogen.

Goldkurs

Poroschenkos Botschaft brachte Aktienkurse zum Einsturz. Erholungsphase setzte bereits ein.

Aktienkurse zeigen wieder nach oben und drücken Gold nach unten

Am Freitag meldete der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko die „Vernichtung eines ins Land eingedrungen russischen Militärkonvois“. Diese Nachricht fuhr den Marktteilnehmern bis ins Mark. Der Schrecken war groß, denn eine Eskalation der höchst angespannten Lage schien in greifbarer Nähe. Die Aktienwerte an den Börsen brachen ein und unterstützten das „Krise-Metall“ Gold.

Schnell stellte sich heraus, dass es sich mit diesem Militär-Konvoi aus 23 Fahrzeugen der russischen Streitkräfte wahrscheinlicher um eine „Fata-Morgana“ handelte als um Realität. Die Marktteilnehmer beruhigten sich sehr schnell und gingen wieder zur Tagesordnung über.

Der Gedanke an einen handfesten Krieg mit Russland verschwand und die Aussichten auf steigende Zinsen im US-Markt kehrten zurück. Am Montag fiel der Preis für den weltweit meist gehandelten Gold-Future deutlich unter die 1.300 Dollar Marke. Am späten Nachmittag zeigte der Kurs wiederum aufsteigende Tendenzen und beendete den Handelstag mit einem Preis von 1.304,80 Dollar.
Der Handelstag am Dienstag beginnt mit den ersten weiteren Abschlägen.



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