Geldvermögen im 4. Quartal 2016 um 98 Mrd. € gestiegen

Vermögensbildung-


Das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte stieg im 4. Quartal 2016 um 98 Milliarden Euro an. Ende des Jahres betrug das Barvermögen insgesamt 5,59 Billionen Euro.

Netto hatte jeder Privathaushalt rund 1.120 Euro mehr

Wachstum
Wertpapiere deutlich höher bewertet

Gegenüber dem dritten Quartal stieg das Geldvermögen der deutschen Privathaushalte um 98 Milliarden auf 5,586 Billionen Euro an, so die Statistikbehörde Destatis am Donnerstag.

Anteilig mit 53 Milliarden Euro war der Vermögensanstieg durch den Bewertungszuwachs am meisten beteiligt. Insbesondere die Bewertungen bei Aktien und Anteilen an Investmentfonds sind lt. Destatis kräftig angestiegen.

Die Geldvermögensbildung basierend auf Transaktionen haben sich im 4. Quartal ähnlich entwickelt wie in den vorherigen Quartalen. In den letzten drei Monaten des Jahres 2016 belief sich der Zuwachs auf rund 45 Milliarden Euro. Der Aufwärtstrend der letzten drei Jahre sei allerdings etwas abgeschwächt.

Die Entwicklung bei liquide und risikoarme Anlagen hielt im Gesamten an. Der mit Abstand größte Anteil floss wiederholt in Einlagen und Bargeld. Deren Zuflüsse erreichten seit 1999 den zweithöchsten Wert. Schwächer als in den vorherigen Quartalen ausgefallen sind hingegen die Investitionen in Anteilen und Aktien.

Die Schulden der Privathaushalte stiegen im letzten Quartal 2016 um fast 9 Milliarden Euro an. Das Nettogeldvermögen erhöhte sich gegenüber dem 3. Quartal um 90 Milliarden Euro, bzw. um 2,3 Prozent auf 3,915 Billionen Euro.


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