Gedrückter Goldpreis verhindert Kollaps Finanzsystem

Goldpreismanipulation-


Der Goldpreis wird mit allen Mitteln gedrückt um das Finanzsystem vor dem Kollaps zu bewahren. Es reichte bereits ein singuläres Ereignis aus, um den Zusammenbruch nicht mehr aufhalten zu können, so Walter Eichelburg. Letztendlich werden alle Anleger in Papier betrogen sein.

„Der Systemkollaps wird vermutlich im Gold-Markt ausgelöst“

Goldpreise
Gold statt Papiergeld

Das gesamte Finanzsystem hängt an einem seidenen Faden, bei dem bereits ein einziges Ereignis ausreichte, um einen globalen Crash zu verursachen. Der Katalysator zu diesem Zusammenbruch könnte sich im Goldmarkt befinden. Walter K. Eichelburg, Finanzexperte mit Schwerpunkt zum Rohstoff Gold, erklärte in einem Interview mit der Deutsche Wirtschafts Nachrichten (DWN) (Donnerstag), dass es „um das Überleben des Systems“ ginge und offenbar massiver Druck auf den Goldpreis ausgeübt wurde, um das Finanzsystem vor der Apokalypse zu bewahren.

Der Goldpreis wäre ebenso kein freier Preis wie die Kurse und Zinsen der Staatsanleihen der wichtigsten Staaten sowie die Aktien-Indizes, so Eichelburg zur DWN. Einzig der Glaube der Massen, der Anleger und Sparer in die Werthaltigkeit ihrer Papieranlagen müsse aufrecht erhalten bleiben, um nichts anderes ginge es. Ginge dieser Glauben verloren, endete das System über eine Hyperinflation letztendlich im Crash, da hinter den Papieren keine realen Werte steckten und eine Massenflucht aus dem Papier und den Währungen erfolgen würde.

Das Finanzsystem hätte ohne Goldpreisdrückung nicht überlebt
Wäre der Goldkurs nicht gedrückt worden, hätte das gesamte Finanzsystem bereits sein Ende im Crash gefunden, so der Goldexperte und nannte die Investment-Banken HSBC sowie JP Morgan als hinsichtlich bekannte Goldpreisdrücker. Heute verkauften diese Kredithäuser überwiegend das Gold ihrer Lagerkunden, wogegen noch früher das von westlichen Zentralbanken geleaste Gold veräußert wurde.

Es könne allenfalls nur solange gut gehen, bis die Kunden eine großflächige Auslieferung verlangten. Dennoch würde der Kurs des Edelmetalls über Gold-Derivate gedrückt werden, folgerte Eichelburg. Die Auftraggeber wäre demnach die US-Notenbank Federal Reserve (FED) und „vermutlich auch de BoE, sowie die EZB“ (Bank of England, Europäische Zentralbank).

Es würde bereits ausreichen, den Midas von Bill Murphy oder King World News zu lesen, so der Finanzexperte zur DIW. Es ginge immer darum zu verhindern, dass die Masse der Anleger nicht weg vom Papier in das Edelmetall Gold flüchtete. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hätte in den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts eine ähnliche Situation durchlebt. Um den Goldpreis zu drücken, hätte er die Goldvorräte in Fort Knox leeren lassen und das Gold in New York zur Kursdrückung verkauft. Dennoch hätten sich diese Maßnahmen als wirkungslos herausgestellt und die Zinsen mussten dennoch auf 20% hoch gelassen werden. Eine solche Rezession würde heute das Finanzsystem umgehend zusammenbrechen lassen, erklärte Eichelburg.

Es ginge um das Überleben des Systems und der aktuellen Eliten und aus diesem Grund würde heute „bis zum letzten Goldbarren gedrückt“ werden so der Experte zur DWN.

Ewig währt nichts
Der Goldexperte Walter Eichelburg geht davon aus, dass es auf diese Weise nicht ewig weiter laufen könne. Die Systemhalter könnten nicht jede Bank und jeden Staat für die Ewigkeit retten, das wäre schlicht unmöglich.

Irgendwann wird das Ereignis eintreffen, an dem die Systemretter nicht mehr rechtzeitig reagieren können und darauf hin machtlos sind, „dann kracht ihr Finanzsystem vermutlich innerhalb eines Tages zusammen“, so der Goldexperte, der den Auslöser dafür im Goldmarkt vermutet. Es reichte bereits aus, dass genügend Großinvestoren ihr eingelagertes Gold zur Auslieferung verlangten. Die Banken gerieten selbst in Not und auf der Suche nach Gold würden sie den Kurs in die Höhe treiben. Heute noch drückten sie den Preis mithilfe des Kundengoldes.

„Goldman Sachs Prognosen zweifelhaft“
Die US-Bank Goldman Sachs prognostizierte für 2013 einen abrutschenden Goldkurs und stieß selbst bereits große Anteile Gold ab. Dennoch rät Eichelburg zur Vorsicht bei derlei Aussagen, da Goldman Sachs dafür bekannt sei, „den Kunden eine Sache zu empfehlen und selbst das Gegenteil zu machen“.

Goldkurs 2013 auch ohne Kollaps auf Anstiegskurs
Für Ende erstes Quartal 2013 könnte ein Preis von 2.000 Dollar pro Feinunze möglich sein, da wäre nicht mal ein Kollaps notwendig, so Eichelburg zur DWN. Sollte das System kollabieren, wäre jeder Preis nach oben erdenklich. Nur diejenigen, die ihr Vermögen in Gold und Silber hätten, könnten es bei einem Zusammenbruch des Finanzsystems retten. Aus diesem Grund müsse es nach dem aktuellen Papiergeldsystem wieder zu einer goldgedeckten Währung kommen. Alle betrogenen Sparer würden erkennen, „dass nur Gold und Silber vor solchen Verlusten schützen“, so Eichelburg.

Es gäbe bereits Meldungen, nach der die Bundesbank in Deutschland bereits rund 900 Tonnen Gold angehäuft haben soll. Sollte diese These zutreffen, wäre dieses Gold am Markt heimlich beschafft worden, so der Goldexperte und fügte hinzu, „für die neue, bereits gedruckte D-Mark wird man eine Golddeckung brauchen“.

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