Frauen & Geld: Das Mitspracherecht des Partners ist minimal

Finanzen der Frauen-


Wenn es ums Geld und die Finanzen geht, ziehen die Frauen inzwischen klare Linien zu den „Zuständigkeitsbereichen“. Der Partner hat nur noch minimales Mitspracherecht, geschweige „Hoheitsrecht“ bei den Entscheidungen zu Geldanlagen und der Altersvorsorge. Die Abkoppelung von der Abhängigkeit ist durch die Emanzipation bereits sehr weit fortgeschritten.

Gewaltiger Wandel innerhalb weniger Jahrzehnte

Frauen & Geld
Finanzen: Frauen lassen sich nicht reinreden

Wer nach wie vor behauptet, „Frauen könnten nicht mit Geld umgehen“, trauert offenbar einem alten „Wunschgedanken“ in der überwiegend von Männern dominierten Finanzwelt hinterher. Dieser Standpunkt dürfte ohnehin eine Domäne der westlichen Abendlandkultur sein, da in anderen Regionen der Erde auch noch heute die Ehefrau und Mutter in einer Familie zum Thema Haushaltsgeld das Zepter in der Hand behält.

Der selbstständige und eigenverantwortliche Umgang mit Geld war für Frauen in Deutschland längst nicht zu jeder Zeit selbstverständlich. Nimmt man das „klassische Familienbild“ zur Hand, trägt die Frau Schürze und Bügeleisen, aber nicht Geldbörse und Kontoauszüge.

Das reale Familienbild hat sich über die letzten Jahrzehnte grundlegend verändert. Das fängt bereits damit an, dass erst vor rund 50 Jahren (1962) ein Konto auch für Frauen zur Verfügung gestellt wurde, ohne vorher die Erlaubnis des Ehemannes zu erbeten. Sieben Jahre später durften Frauen erstmals rechtskräftige Verträge abschließen, ohne dass auch die Unterschrift des Gatten nebenan gesetzt werden musste. Schlagwörter wie „Emanzipation“ und „Selbstverwirklichung“ waren stete Begleiter der Entwicklungen. So verwundert es auch nicht, dass die von Moneyou an TNS-Infratest beauftragte Umfrage ein Ergebnis zu Tage bringt, welches eigentlich nur eine Bestätigung des bereits Alltäglichen darstellt und die Einzelheiten in Zahlen ausdrückt.

Demnach regelt inzwischen knapp die Hälfte aller Frauen im Alter zwischen 25 und 55 Jahren ihre Finanzen in einer Partnerschaft komplett eigenständig. Rund sechzig Prozent der Frauen gaben an, ihre Entscheidungen zum Thema Geldanlage ohne den Einbezug Dritter zu treffen. Lediglich 15 Prozent der Frauen in der Altersgruppe 25 bis 55 Jahren gaben an, die finanziellen Angelegenheiten ihrem Partner zu überlassen.

Im Bereich Altersvorsorge ist die Situation sehr ähnlich. „Jeder sollte für seine Altersvorsorge selbst zuständig sein und auch über die Anlagestrategie entscheiden“. Dieser Meinung schließen sich 90 Prozent der befragten Frauen an. Ein Drittel der Frauen bevorzugt Tages- und Festgeldkonten als die einzig sicheren Geldanlageformen in schwierigen Zeiten wie die Finanzkrise. Die Hälfte der Befragten reiht die klassischen Tages- und Festgeldanlagen als eine gute Alternative zu allen anderen verfügbaren Anlageprodukten. Vor allem als sicherer als z.B. Investmentfonds.

Die Prioritäten zu Ansparen und Altersvorsorge halten sich bei Frauen in etwa in der Waage. 56 Prozent legen das Geld auf die hohe Kante, um sich zu einem späteren Zeitpunkt „etwas Schönes leisten zu können“.



Übersicht Sparanlagen der Moneyou

Tagegeldkonto - Festgeldkonto

Tarifometer24.com – Tarife – News – Meinungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.