Finanzmärkte: Gold und Euro wurde der Boden entzogen

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Am Dienstag verloren Gold und Euro den Boden unter den Füßen. Für Goldbesitzer war es kein guter Tag. Der Kurs rutschte „zurück“ bis auf den Stand vom vergangenen Juni. Mit dem Fall des Euros in die Sohle vom September 2013 war am Vortag auch im Devisenmarkt sehr viel Bewegung.

Devisenmarkt

Die Abkehr von Gold gibt die höhere Risikobereitschaft der Spekulanten und Anleger Preis

Abgezogene Anteile wanderten zu den Aktienmärkte über

Gold fiel beachtlich, der Euro sehr tief und Rohöl (sowie Heizöl) nur etwas. Die Börsenwerte offenbarten wohin die Anteile der Rohstoffe und der Gemeinschaftswährung gelandet sind. Am Dienstag fiel der Euro mit rund 1,312 Dollar auf ein neues Tief der letzten zwölf Monate. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) markierte vorübergehend mit 1.260,10 Dollar die letzte Talsohle vom Juni. Die Ölpeise ließen dagegen nur moderat nach und warten offenbar die weiteren Entwicklungen im Nahen Osten sowie im Osten Europas ab.

Das Edelmetall Gold musste lt. dem Commitments of Traders Report (CFTC) in der Woche zum 26.08. bereits einen erheblichen Teil der anhängenden Optimisten einbüßen. Die Kontrakte der kumulierten Netto-Long-Positionen wurden im Erfassungszeitrum um 16,3 Prozent reduziert, wobei die Anteile der Kleinspekulanten jedoch ein Plus von 7,2 Prozent aufwiesen. Der „sichere Hafen Gold“ ist bei den Spekulanten derzeit kaum gefragt. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) behält sich – wenn auch mit vorgehaltener Hand – eine Zinsanhebung vor und die Marktteilnehmer gehen von diesem Schritt eher früher als später aus.

Die europäische Gemeinschaftswährung tat es dem Goldpreis ähnlich und legte am Dienstag eine Rutschpartie hin, die den Euro auf einen Stand vom September 2013 zurückversetzte. Ein Trend der auch im Sinne der Europäischen Zentralbank (EZB) verläuft und auch durchaus lange anhalten kann.

Für den kommenden Donnerstag steht eine neue Entscheidung der EZB im Raum. Die Meinungen sind gespalten darüber, ob die Notenbank angesichts der niedrigen Inflationsrate in der Eurozone (0,3% August 2014) weitere Lockerungen zur Geldpolitik vornehmen wird. Zumindest könnten aus dieser Richtung für den Goldpreis neue Impulse geschaffen werden.



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