Finanzmarkt-Stürme? Hang zu Gold stark gestiegen

Goldmarkt-


Die Finanzmarktteilnehmer scheinen sich gegen aufziehende Stürme an den Aktienmärkten wappnen zu wollen. Der Hang zu Gold ist signifikant gestiegen.

Großer Umbruch am Gold-Terminmarkt

Goldvorrat
Erfolgt die massenhafte Flucht ins Gold?

Zieht an den Aktienmärkten ein großer Sturm auf? Die Anzeichen deuten darauf hin, dass viele u.a. gewichtige Marktteilnehmer dem vermeintlichen Frieden nicht mehr trauen. Die neuesten Daten aus dem US-Terminmarkt sprechen jedenfalls eine klare Sprache. Am Freitag veröffentlichte die US-Aufsichtsbehörde CFTC den aktuellen Report zu den jüngsten Aktivitäten am Markt der Gold-Futures. In der Handelswoche zum 16. Oktober stieg die Zahl der gehaltenen Futures um 2,0 Prozent von 465.253 auf 474.418 Futures an. Einen derartigen Anstieg gab es zuletzt vor rund 2 Monaten.

Der große Umbruch fand in der erfassten Handelswoche jedoch am Terminmarkt statt. Kleine und große Spekulanten setzten voll auf einen steigenden Goldkurs. Der vormalige Überhang von Netto-Short-Positionen aus -25.866 Kontrakten (Pessimismus) wandelte sich in schnurstracks in “positiven” Netto-Long-Positionen aus 31.966 Kontrakten. Anteilig hatten die großen Goldspekulanten besonders großen Einfluss. Deren gehaltenen Netto-Short-Positionen schrumpften um mehr als 46.000 Futures. Gleichzeitig zogen sie mit ihren Long-Positionen um weitere knapp 9.500 Futures nach. Die gesamte Umlagerung der in Gold “aufgewogenen” Papiere entspricht rund 180 Tonnen des gelben Edelmetalls.

Russlands Notenbank stockte Goldreserven deutlich auf

Offenbar will sich Russland gegen evtl. aufziehende Stürme an den Finanzmärkten wappnen. Beim Ausbau der Währungsreserven setzte die Notenbank Russlands vor allem mehr Gewicht auf anfassbares Gold. Sie hat ihre Goldreserven lt. dem Bericht zum 30. September 2018 zuletzt um 37 Tonnen erhöht. Nun verfügt die russische Notenbank über 2.037,27 Tonnen (65,5 Mio. Unzen) Gold.

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