Zinsstabilität und Einlagensicherheiten – Bank of Scotland erneut im Aufwind

Die Bank of Scotland setzt mit ihrem Festgeldprodukt zwar keine neuen Maßstäbe, aber dennoch ein deutliches Zeichen zur Abkehr von sehr kurzfristigen Anlageformen zu langfristigen Orientierungen. Zum heutigen 20.10.11 erhöhte die BoS den Festgeldzins der 5-jährigen Laufzeit auf 4,50%, bzw. 4,45% p.a. (jährliche und monatliche Zinsausschüttung).

Langfristige Anlagen stehen jetzt auch bei Bank of Scotland im höheren Kurs

Bank of Scotland
Neuer Top-Zinssatz BoS Festgeldkonto

Über die Entwicklung des Festgeldkontos der Bank of Scotland mag man den Eindruck erhalten, als ob die Strategie erst „ausbalanciert“ werden musste. Laufzeiten wurden eingeführt, wieder abgeschafft, um diese kurz darauf trotzdem wieder anzubieten.

Dafür sind höhere und vor allem sehr kurzfristige „Zinssprünge“ ausgeblieben. Nach wie vor kann die Zinsentwicklung im Vergleich zu anderen Festgeldanbietern als relativ stabil bezeichnet werden. Die TARGOBANK vergleicht ihre Festgeldzinsen mit den Marktvorgaben jeweils wöchentlich und gibt evt. geänderte Zinssätze unmittelbar weiter.

Für „spekulative“ Festgeldanleger mag die Strategie der „Echtzeit-Zinsanlehnung“ entgegenkommen, die Festgelderöffnung zum richtigen Zeitpunkt einzuleiten. Allerdings könnte das ständige Abwarten auf ggf. noch höhere Zinsen auch ein Eigentor werden.

Die derzeitigen Turbulenzen und beinahe schon kurzfristigen atypischen Marktentwicklungen lassen eher den Vergleich für ein „Glücksspiel“ zu, als auf zielgerichtete Spekulationen. Der Einstieg zum „optimalen Zinssatz“ ist schnell verpasst.

Die Einlagensicherungen einer Bank waren vor allem für die Privatanleger zu Beginn 2008 beinahe schon wichtiger als die Renditen der gesuchten Sparanlage. Nach wie vor stehen die Sicherheiten des angelegten Geldes bei einer Bank hoch im Kurs. Die Bank of Scotland bot zum Start ihrer Finanzprodukte Tages- und Festgeldkonto eine Einlagensicherung von 50.000 Pfund an.

Durch die neue EU-Regelung wurden die Einlagensicherheiten auf 80.000,- Pfund (bzw. 100.000,- Euro) angehoben. Zum Oktober 2011 trat die Bank of Scotland zusätzlich dem deutschen Einlagensicherungsfonds bei (Info). Für Geldbeträge höher als 100.000,- Euro würde der zusätzliche Einlagensicherungsfonds für bis zu 250.000,- Euro haften.

Erhöhte Sicherheiten für die Spareinlagen, relative Zinsstabilität und die neue Top-Position (reines Festgeldkonto) für den Spitzenzinssatz von 4,50% p.a. (jährliche Zinszahlungen, 60 Monate) zeichnen das Festgeldkonto der Bank of Scotland aus. Kleinanleger können ohne Mindesteinlagebeträge „bequem“ ins Festzinsprodukt einsteigen.

Nachtrag: Am 25.10.2011 erhöht die Bank of Scotland den Zinssatz zum Tagesgeldkonto auf 2,70%p.a.

Informationen zum Bank of Scotland Tagesgeldkonto   –   Mehr Infos zum Bank of Scotland Festgeldkonto

Include Me shortcode: file not found




Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.