Trotz “Finanzflaute” Zinsanhebung durch Bank of Scotland

Festgeldanlagen – Bank of Scotland-


Alle Zeichen stehen auf Niedrigzins-Niveau und die Bank of Scotland legt auf ihr Festgeldangebot ein paar „Zinseinheiten“ drauf. Mit dem 25. November 2011 werden die Festlaufzeiten zwischen 2 und 4 Jahren für Anleger noch attraktiver.

Mittlere Festgeldlaufzeiten der BoS mit deutlichen Zinsaufschlägen

Bank of Scotland
Bank of Scotland wider dem Trend

Erst im letzten Oktober erhielten Kunden zu den Bank of Scotland Anlageprodukten durch den Beitritt zum Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken erhöhte Sicherheiten für die Spareinlagen. Anfang November schraubte Mario Draghi als neuer Chef der EZB für viele überraschend die Leitzinsen nach unten.

Die Banken reagierten nur zögerlich auf die Leitzinssenkung und gingen mit Zinsanhebungen eher einen umgekehrten Weg ein. Mit der Forderung für die Anhebung des Eigenkapitals müssen Kreditinstitute den Spagat schaffen, mit geringeren Werten am Zinsmarkt zu leben und gleichzeitig das Kapital durch Anlegergeld aufzustocken.

Der erhöhte Druck auf die Banken belebt den Konkurrenzkampf und wirkt sich für die Anleger durch attraktivere Zinsen vorteilhaft aus. Die Zinsanhebung der Bank of Scotland könnte daher als eine logische Konsequenz bezeichnet werden.

Der Einstiegszinssatz für die 12-Monats Lauzeit, sowie die 5-jährige Festgeldlaufzeit blieben auf den bisherigen Zinssätzen. Dafür erhielt die noch relativ kurze Anlagezeit von 2 Jahren mit plus 0,25% den deutlichsten Aufschlag, gefolgt von plus 0,20% bei 3 Jahren und plus 0,10% bei der 4-jährigen Laufzeit.

Die Bank of Scotland ist im Oktober 2011 dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken beigetreten. Für den Anleger bedeutet der Beitritt eine erhöhte Garantiesumme für die Einlagen inklusive der angefallenen Zinsen für Fest- und Tagesgeldkonto bis zu 250.000,- Euro.

Sollte die Bank of Scotland wider Erwarten in Zahlungsschwierigkeiten geraten, haftet zunächst die brititsche Einlagensicherung bis zum Betrag von 85.000,- britische Pfund. Geldbeträge darüber hinaus werden zukünftig bis zur Sparsumme in Höhe von 250.000,- Euro vom deutschen Einlagensicherungsfonds abgefangen. Die erhöhte Absicherung trat seit Bekanntgabe durch die Bank of Scotland sofort in Kraft.


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