Massive Zinseinbrüche zum Bank of Scotland Festgeld

Festzinsanlage Bank of Scotland-

Mit sofortiger Wirkung senkt Bank of Scotland heute, am 27.07.2012 die Festgeldzinsen. Damit folgt noch im gleichen Monat (zuletzt 14.07.) bereits die zweite Zinssenkung.

Starker Einbruch bei BoS Festgeldzinsen

BoS
Unruhige Zeiten für BoS

Die Festzinssätze der schottischen Bank fallen mit der heutigen Korrektur auf ein Niveau zurück, das selbst zu den unruhigen Zeiten 2007/2008 nicht erreicht wurde. Der Top-Zins für die 60-Monats Anlage fällt mit dem Abzug von -0,5% deutlich unter die 3%-Marke ab. Den größten Einschnitt vollzieht Bank of Scotland mit -0,6% bei der mittelfristigen Laufzeit von 48 Monaten.

Sogar die 12- und 24-Monats Anlagen erhalten kräftige Abzüge und fallen auf jeweils 2,10% p.a. zurück.

Die Festgeldänderungen BoS zum 27.07.2012

Laufzeit neuer Zinssatz p.a. alter Zinssatz p.a.
Jährliche Zinszahlungen
1 Jahr 2,10% 2,50%
2 Jahre 2,10% 2,50%
3 Jahre 2,20% 2,70%
4 Jahre 2,50% 3,10%
5 Jahre 2,70% 3,20%
Monatliche Zinszahlung
2 Jahre 2,05% 2,45%
3 Jahre 2,15% 2,65%
4 Jahre 2,45% 3,05%
5 Jahre 2,65% 3,15%

Unruhige Zeiten bei der Tochter der Lloyds Bankengruppe

Auch wenn innerhalb der restlichen Juli-Tage keine weiteren Absenkungen erfolgen werden, rutschten die Festgeldzinsen in den vergangenen Wochen massiv ab. Bis einschließlich den 13.07.12 rentierte die 60-monatige Festzinsanlage bei 3,35% p.a. und wird heute auf 2,65% p.a. fixiert, ein Minus von 0,7% p.a.

Für Dienstag, den 31.07.2012 kündigte BoS bereits die Reduzierung des Tagesgeldzinssatzes auf 2,00% p.a. (derzeit noch 2,25% p.a.) an. Das „letzte Wort“ ist in diesem Monat somit noch nicht gesprochen.

Bank of Scotland hat offenbar gegen zwei Fronten zu kämpfen. Innerhalb der Euro-Zone schlagen die Wogen so hoch wie noch nie zuvor. Die Zinsen fallen ins Bodenlose, der Markdruck steigt unentwegt. Die Politik der Europäischen Union handelt unberechenbar, allen voran die Europäische Zentralbank (EZB). Den Märkten werden die gewohnten Orientierungspunkte genommen, der klar vorgegebene Weg ist versperrt.

Zusätzlich geriet die Bankengruppe Lloyds ins Visier der Ermittler, die den Banken wegen Zinsmanipulationen am Interbankenzinssatz Libor auf den Leib rücken wollen. Bank of Scotland ist eine Tochter der international agierenden Lloyds. Sollte sich der Anfangsverdacht bestätigen, dass am Libor-Skandal rege teilgenommen wurde, drohen Strafen in 3-stelliger Millionenhöhe.

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