Fed Zinsfurcht-Spiel drückt Goldpreis unter 1.200 Dollar

Goldmarkt Mai 2015-


Gold sackte wieder unter die 1.200-Dollar Marke ab, nachdem die US-Notenbank die Vorstellungen einer Zinsanhebung noch im Jahr 2015 in die Märkte streute. Das Spiel um die Zinsfurcht erhält eine Neuauflage.

Edelmetall

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, aber die Zinsfurcht wird warm gehalten

Eine neue Auflage des Fed-Zinsfurchtspiels

Der Goldpreis rutschte am Dienstag markant ab. Am ersten Tag nach dem Pfingswochenende hielt sich der Goldpreis nur für gut 2 Stunden bei gut 1.205 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Anschließend ging es binnen einer halben Stunde runter auf ca. 1.196 US-Dollar. Der nächste Absacker folgte am frühen Nachmittag und der Goldpreis rutschte um weitere rund 10 Dollar ab. Anschließend driftete der Goldpreis annähernd waagerecht und ging 1.187,41 US-Dollar aus dem Handelstag.

Die Chefin der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Janet Yellen, deutete „eventuell wahrscheinliche“ Zinsanhebungen noch im Jahr 2015 an. Der im vergangenen Jahr lang favorisierte Termin Juni ist längst Historie und nun scheint das „Zinsangst-Spiel“ mit gut einem halben Jahr Versatz wieder von vorne zu beginnen. Angesichts der realen US-Konjunktur, der für möglich gehaltenen weiteren Auflage einer Geldschwemme (QE4) und den internen Meinungsverschiedenheiten der US-Notenbank, ist es verwunderlich, dass die unscharfen Aussagen der Fed für den Goldmarkt noch immer eine derart große Rolle spielen.



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