Fed-Zinsanhebung hat dem Goldmarkt nicht geschmeckt

Goldmarkt Dezember 2015-


Dem Goldmarkt hat die Fed-Zinsanhebung ganz und gar nicht geschmeckt. Der Goldpreis rutschte am Donnerstag um rund 19 US-Dollar ab.

Goldkursfall

Inflationsängste passé und „blühende Konjunktur“ in Aussicht

Zinsanhebung und optimistischer Ausblick durch Fed

Unmittelbar nach der Verkündung der Fed-Entscheidung blieb der Goldmarkt noch relativ ruhig. Der gestrige Handelstag zeigte jedoch den unter den Edelmetall-Akteuren ansteigenden Pessimismus. Der US-Dollar ging wie erwartet gestärkt hervor. Die steigenden Werte an den Papiermärkten senden ihre Lockrufe ab.

Mit der Entscheidung zur Zinsanhebung in den USA gab sich die US-Notenbank zur kommenden Wirtschaftslage durchwegs zuversichtlich. Die Konjunktur dürfte sich besser entwickeln als zuvor eingeschätzt. Ein solider Arbeitsmarkt und eine wunschgemäß steigende Inflationsrate sei zu erwarten.

Die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zu den gestellten Anträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA gingen von 282.000 auf 271.000 zurück. Zumindest entspricht dieser Ausschnitt der Entwicklungen den am Tag zuvor von der Fed vermeldeten Einschätzung. Einen konjunkturellen Rückgang um knapp 6 Punkte stellte jedoch die Fed-Zweigstelle in Philadelphia fest.

Den Goldmarkt-Teilnehmern wurden jedoch zwei gewichtige Argumente entzogen. Die Krisenstimmung ist besänftigt und der Anlass, sich vor zu hohen Inflationsraten fürchten zu müssen, ist weniger greifbar geworden.

Am Donnerstag startete Gold bei einem Preis von rund 1.067 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging nach einem steilen Absturz am frühen Nachmittag mit 1.048,30 Dollar aus dem Handelstag.



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