Fed mischte die Märkte auf – Goldmarkt zählt zu den Verlierern

Goldmarkt Oktober 2015-


Die Federal Reserve (Fed) mischte die Märkte auf. Der Goldmarkt hat die eher „schwammigen“ Aussagen der US-Notenbank nicht allzu gut verkraftet. Die scheinbar noch sehr zuversichtlich eingestellten Goldmarkt-Teilnehmer wurden aus ihren Träumen gerissen.

Feingold

Viel Wirbel um weniger Aussagen als bisher. Die Fed mischte die Märkte auf

Goldmarktteilnehmer hatten nach Fed-Protokoll das Nachsehen

Der Goldpreis-Einbruch nach der Verlesung des Fed-Protokolls war kräftig. Bis zur Stunde „X“ legte der Goldpreis über den bisherigen Tagesverlauf sogar zu und krachte nach den vermeintlichen Neuigkeiten der US-Notenbank um so deutlicher ein.

Eigentlich vermeldete die Fed nichts Neues. Der ausschlaggebende Leitzins bleibt bei 0 bis 0,25 Prozent und eine Leitzinsanhebung fiel damit aus. Einen konkreten Termin für die Zinsanhebung nannte die Notenbank nicht, schloss aber nicht aus, die Zinsen ggfs. im Dezember anheben zu wollen.

Der einzig markante Unterschied zu den bisherigen Protokollverlesungen war der fehlende Hinweis auf die negativen Einflüsse der globalen Umgebung. Offenbar suggerierte die Fed den Marktteilnehmern, dass die globale Wirtschaft weniger bis keinen Einfluss mehr auf die US-Konjunktur habe. Der Verzicht auf diesen bislang gepflegten Hinweis wird von den Markt-Aktivisten scheinbar als Entwarnung gewertet.

Während die Aktienwerte in Frankfurt, New York und Co. nach oben gingen, die Rohölpreise gleich mit, sackten Gold und der Euro kräftig nach unten ab.

Zum Einstieg in den Mittwoch notierte die Feinunze (31,1 Gramm) Gold bei gut 1.167 US-Dollar. Am frühen Nachmittag erreichte das gelbe Edelmetall einen Preis von rund 1.183 US-Dollar. Nach der Verlesung des Fed-Protokolls fand sich der Goldkurs bei gut 1.153 US-Dollar wieder und ging final mit 1.157,55 Dollar aus dem Handelstag.



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