Fällt Gold noch bis Ende 2013 auf unter 1.400 Dollar?

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Da Gold die wirtschaftlichen Konjunkturen widerspiegelten, wäre mit einem Goldpreis-Rückgang um bis zu 15% bis Ende 2013 zu rechnen. Der Goldkurs befände sich bereits im Bereich einer Blase.

Goldpreis derzeit reine Blasenbildung?

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Wirtschaftswachstum drückt Preise für Sicherheits-Anker Gold

Gold hat inzwischen den Bereich einer gebildeten Blase erreicht und wird noch bis Ende des Jahres einen Kurssturz von 15 Prozent hinterlegt haben, erklärte am Dienstag Michael Haigh, Societe Generale Head of Commodities Research, dem Nachrichtensender CNBC. Seit Monaten ist für Gold ein starker Kursrückgang zu beobachten und „wie es der Zufall will haben wir nach der Fertigstellung unseren längeren Berichts zum Ende der Gold-Ära einen 1,5%-igen Abverkauf beobachten können“, so Haigh zum Nachrichtensender.

Der Auslöser für diese Entwicklung käme aus der Makro-Ökonomie. „Was für Öl, Getreide und Basis-Metalle nicht gerade die Grundlagen darstellen, gelten dagegen für Gold als Basis. So können wir deshalb die Ursachen für den Goldkurs-Rückgang in den steigenden Realzinsen, den stärkeren US-Dollar und dem moderaten Wirtschaftswachstum erkennen“, so Haigh und fügte hinzu, dass bei Verbesserungen der wirtschaftlichen Daten das Gold in seiner Schutzfunktion Einbußen erleide.

Der Goldkurs wäre ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Entwicklungen. Haigh bezog seine Sichtweise auf historische Vorgänge und erklärte, dass bei steigenden Zinsen, wie dies derzeit anfänglich zu beobachten sei, wie in den letzten Jahrzehnten auch, das Gold verkauft wurde, während die restlichen Güter aufgrund des in einem Wirtschaftswachstum gestiegenen Wohlstands zunahmen.

Die Anleger hätten den Goldpreis über die letzten 10 Jahre, besonders durch die Rallye in den letzten fünf Jahr, deshalb so deutlich ansteigen lassen, da die „aggressive Geldpolitik“ der Zentralbank zu Befürchtungen einer hohen Inflation führten, so Haigh.

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Bild: tarifometer24.com

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