EZB-Entscheidung konnte „depressive“ Gold-Stimmung nicht aufheitern

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Gold in „depressiver Stimmung“. Die EZB vermochte mit ihrer Entscheidung zur Geldpolitik für großes Erstaunen zu sorgen, jedoch nicht für Beifall und Jubel bei den Gold-Investoren. Der Goldpreis tendiert trotz angekündigter Geldflut in der Eurozone weiterhin nach unten.

Edelmetall Gold

Der Goldpreis schwächelt vor sich hin und Mario Draghis Entscheidung half nicht darüber hinweg

Angst vor US-Zinsen und Deflation überschattet EZB-Geldflut

Gold verliert derzeit immer mehr seiner Anhänger, zumindest die „Gold-Fans“ mit rein spekulativen Motiven. Wiederholt ist innerhalb einer Woche die Anzahl der Optimisten stark geschrumpft.

Am Freitagabend legte es der aktuelle Report des Commitments of Trader (CFTC) offen. In der Woche zum 02. September 2014 gingen die Anteile der kumulierten Netto-Long-Positionen bei Groß- und Klein-Spekulanten stark zurück. Die Anzahl der gehaltenen „Optimismus-Einschätzungen“ schrumpfte von 123.548 auf 103.707 Kontrakte. Ein Rückgang um -16,1 Prozent.

Anteilig verloren die Klein-Spekulanten massiv an einer positiven Markteinschätzung. Der Rückgang war von 10.379 auf 6.828 Kontrakte sehr deutlich.

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag brachte für den Goldpreis keinerlei Unterstützung. Weder das Absenken des Leitzinses auf 0,05%, noch der angekündigte Ankauf von Pfandbriefen der Banken konnten für den Goldkurs als Antrieb dienen. Ansichtssache: Betrachtet man den Goldpreis in der Währung Euro, so blieb das gelbe Edelmetall in der vergangenen Woche auf annähernd stabilem Wert. Doch der internationale Goldmarkt spricht von Dollar und dieser ging in den vergangenen Tagen gestärkt hervor. Somit verzeichnete das Gold einen Wochenverlust von rund 1,5 Prozent.

Nach wie vor scheint die Furcht vor steigenden Zinsen im US-Finanzmarkt sowie der immer näher rückenden Deflation in der Eurozone zu überwiegen.

Die einzigen unbekümmerten Gold-Investoren scheinen sich in China zu befinden. Der gefallene Goldpreis war offensichtlich Anlass, um noch etwas kräftiger zuzugreifen. In Shanghai stieg der durchschnittliche Tagesumsatz der Woche um 9,4 Prozent.



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