Eurozone am Abgrund – Kommen Goldmarkt-Akteure endlich in Wallung?

Goldmarkt Juli 2015-


Bringt die am Abgrund stehende Eurozone nun Impulse in den Goldmarkt ein? Am Montag wird sich herausstellen, ob das tiefe Zerwürfnis in der Euro-Gemeinschaft überhaupt in der Lage ist, die Goldmarkt-Akteure in Wallung zu bringen.

Goldbarren

Der Goldmarkt war bis dato Eurozonen-Immun. Spekulanten hören lieber auf die Fed

Spekulative Goldmarkt-Teilnehmer zeigen sich „uneinig“

In der vergangenen Woche zeigte der Goldmarkt ein pures Desinteresse zu den Vorgängen innerhalb der Eurozone. Es kriselt vor sich hin, aber der Goldmarkt legt sich zur Ruhe.

Über das Wochenende ist nach dem Treffen der Eurogruppe wieder einmal klar geworden, welch tiefe Risse innerhalb der Euro-Ländergemeinschaft eingezogen sind. Der Streit um die Griechenland-Frage droht weiter zu eskalieren. Deutschland verfolgt offenbar den unbedingten Grexit und große Industrienationen wie Italien und Frankreich steuern frontal dagegen. Aus dem eigentlichen Ziel, die Sparvorschläge Athens abzuwägen, wurde ein handfester Streit über Pro und Contra eines Griechenland-Abschieds.

An den spekulativen Goldmärkten zeigte sich bis vor gut einer Woche ein ebenfalls gespaltenes Verhalten der spekulativen Goldmarkt-Teilnehmer. Die Groß-Spekulanten zeigten ihren sinkenden Optimismus mit der Reduzierung der Netto-Long-Positionen um knapp 25 Prozent. Die Angaben von CoT zeigten jedoch auch einen Abzug der Netto-Short-Positionen an der COMEX. Die „Kommerziellen“ verringerten ihre Bestände aus „Pessimismus-Papieren“ um annähernd 30 Prozent.

Die kommende Woche könnte für die Eurozone und auch für den Goldmakrt wegweisend werden.



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