Einstieg in Goldmarkt trotz Turbulenzen?

Goldmarkteinstieg-


Der im April massiv gefallene Goldkurs hinterließ die professionellen Anleger als die Gewinner und Privatanleger in physisches Gold scheinbar als Verlierer. Doch wer auf fallende Preise spekulierte und jetzt einsteigt, kann damit eine sehr gute Ausgangslage erwischt haben.

„Steigende Kurse auf langfristige Sicht“

Wertverlust Gold
Verluste müssten erst realisiert werden

Das völlig gegensätzliche Verhalten zwischen investitiven Anlegern und privaten Gold-Käufern bzw. -Verkäufern nach dem zwischenzeitlichen Crash im April bescherte so manchem Analysten eine kräftige Überraschung. Während professionelle Investoren den Goldmarkt mit abfliessendem Papiergold überschwemmten, sorgten die zahlreichen Privat- und Kleininvestoren für teils leere Lager bei den Goldhändlern sowie Lieferschwierigkeiten bei den Prägestätten.

Betroffen waren u.a. die staatlichen Prägestätten US Mint und die Royal Canadian Mint. Im Interview des manager-magazin (mm) (01.05.13) bestätigte der Londoner Edelmetallhändler Daniel Marburger, dass die Engpässe bereits Mitte April zu Annahmestopps von Lieferaufträgen führten.

Rund 80 Prozent des Kundenstamms und der Käufer von Münzen und Barren bestanden aus Privatpersonen, so der Edelmetallhändler. Darüber hinaus gäbe es eine verstärkte Nachfrage aus dem griechischen und den baltischen Bankensektor. Von einem „Bullenmarkt“ könne derzeit nicht gesprochen werden, so Marburger zu mm, aber aufgrund der Beobachtung des Kaufverhaltens entgegen dem Trend, könne man selbst bei einem weiter fallenden Kurs mit einer noch stärkeren Nachfrage rechnen.

„Gold ist und bleibt nur in einer begrenzten Menge verfügbar“
Marburger hielt es gegenüber mm für absolut richtig, dass sher viele Privatpersonen so kurz nach den heftigen Marktturbulenzen massiv in den Markt eingestiegen sind, denn „Gold ist und bleibt nur in einer begrenzten Menge verfügbar“, so der Goldhändler.

Höchsttands-Käufer sind nur Verlierer wenn jetzt verkauft wird
Wer als Anleger im Jahr 2012 zu Höchstpreisen in den Goldmarkt eingestiegen ist, steht derzeit nur scheinbar als Verlierer dar, so Marburger. Das ist aber so lange nicht der Fall, wie am Goldbestand festgehalten wird und der im Augenblick entstandene Verlust noch nicht realisiert worden ist.

Der Londoner Edelmetallhändler geht auf lange Sicht von steigenden Goldpreisen aus. Die Gewinner wären die Zentralbanken, institutionellen Anleger und auch die Privatkunden, die sich nicht bereits im September 2012 eingedeckt hätten, sondern auf fallendene Preise spekulierten, um gerade jetzt in den Markt einzusteigen.

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