Edelmetall Gold gibt sich „trotz Fed“ so schnell nicht geschlagen

Goldmarkt August 2016-


Das gelbe Edelmetall Gold will sich offenbar nicht so schnell geschlagen geben. Trotz der Unkenrufe eines fallenden Goldkurses, holte sich der traditionell sichere Hafen wieder ein Stück Land zurück.

Fed fabuliert vom Erreichen der Wunschziele

Goldbarren
Goldmarktteilnehmer zwischen Wünsche und Fakten

Zum Wochenauftakt sah es in den ersten Morgenstunden ganz danach aus, als wenn der Goldkurs den „Befürchtungen“ der pessimistischen Analysten folgen würde. Der Goldpreis driftete abwärts. Die erneuten Absonderungen der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) gaben den Marktteilnehmern auch viele Gründe für eine Abkehr vom „Wert-Erhalter“ Gold. Nach Ansicht so mancher Fed-Repräsentanten liefe es mit der US-Konjunktur wie gewünscht. Die Inflation entwickelte sich gen angepeiltes Ziel und die Arbeitslosenzahlen sinken wie erhofft. Damit stünden der „Wahrscheinlichkeit“ einer Zinsanhebung einige Steine weniger im Weg.

Bei den Marktteilnehmern wecken derlei Verkündungen die Fantasien von baldigen Zinsanhebungen. Als Favorit gilt das Ende des Jahres als möglicher Termin für eine Zinskorrektur. Zuletzt schraubte die Fed im Dezember letzten Jahres an den Zinsen. Von einer „blühenden Entwicklung“ der US-Wirtschaft kann die US-Ratingfirma Standard & Poor’s allerdings ziemlich wenig erkennen. Die Anzahl der in Insolvenz geschlitterten US-Unternehmen sei im ersten Halbjahr 2016 stark angestiegen.

Der Goldkurs am Montag könnte den Eindruck erwecken, die Markt-Teilnehmer haben vom Bericht des Ratingunternehmens „Wind bekommen“.

Am gestrigen Handelstag startete Gold bei einem Preis von knapp 1.334 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging bei 1.339 Dollar aus dem Handelstag.

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