Die Mär von teuren Bargeldzahlungen

Bargeld –


Noch immer handelt es sich mit der pauschalen Behauptung, Bargeldzahlungen seien die teuerste Variante, um eine Mär. Bargeldlose Zahlungen sind pro Transaktion teils deutlich teurer als die Begleichung mit Münzen und Scheinen.

Bargeld-Kreditkarte

Bargeld bietet die kostengünstigste Zahlungsmethode

Unterschiedliche Kosten der unterschiedlichen Zahlungsmittel

Das immer wieder hörende Argument, Barzahlungen seien ein teures, wenn nicht sogar das teuerste Zahlungsverfahren, ist von der Deutschen Bundesbank gemäß Monatsbericht Juni 2019 erneut widerlegt worden. Kurz um: Barzahlungen stellen derzeit im Bezug auf jeden Zahlungsvorgang die kostengünstigste Zahlungsvariante dar.

Jedes Jahr werden lt. Bundesbank rund 20 Milliarden Zahlungsvorgänge (Transaktionen) vorgenommen. Im Jahr 2018 fielen auf alle Transaktionen rund 76 Prozent auf Bargeld. Im Bezug auf den gesamten Umsatz nimmt die Barzahlung noch knapp 50 Prozent ein.

Die gesamten durch Transaktionen verursachte Kosten belaufen sich im deutschen Einzelhandel auf rund 5,7 Milliarden Euro pro Jahr. Zwar verursachen Barzahlungen mit 3,8 Milliarden Euro gegenüber den bargeldlosen Bezahlungen wie via Lastschrift, Kreditkarte, girocard mit 1,7 Milliarden Euro die deutlich größeren Kosten, aber Bargeld-Transaktionen nehmen anteilig rund drei Viertel aller Transaktionen ein. Noch geringer sind die Transaktionskosten mit 0,3 Milliarden Euro auf Zahlungen per Finanzkauf, Rechnung oder Gutschein.

Bargeld verursacht die geringsten Kosten pro Transaktion

Bargeldzahlungen verursachen zwar auf die gesamten vorgenommenen Transaktionen die größten Kosten, aber die Transaktionskosten würden insgesamt deutlich ansteigen, falls die bargeldlosen Zahlungsvorgänge weiter zunähmen. Pro Bargeld-Transaktion fallen Kosten in Höhe von 24 Cent an. Eine Zahlung mit der girocard verursacht eine Kostennote von 33 Cent. Eine SEPA-Lastschriftenzahlung kostet 34 Cent. Für die Bezahlung mit einer Kreditkarten geht pro Transaktion ein Betrag von 1 Euro drauf.

Bei der gegenwärtigen Konstellation zu den Verhältnissen zwischen den Transaktionsmethoden verursachen Kartenzahlungen, insbesondere girocard-Zahlungen dem Einzelhandel bezogen auf deren Umsatz die geringeren Kosten, so die Bundesbank, weist aber auch darauf hin, dass die Kosten für Zahlungsmittel einem ständigen Wandel unterliegen. Dies sei insbesondere durch die erst auflebende Variante der kontaktlosen Bezahlung der Fall. Umsatzbezogen sind auch die Beträge, die in den jeweiligen Transaktionen beglichen werden. So fallen auf Kartenumsätze in der Regel höhere einzelne Umsatzbeträge an als auf Bargeldzahlungen.

Dennoch verdeutlicht bereits die einfache Annahme, Bargeld sei abgeschafft und nur noch Kartenzahlungen möglich, dass die Kosten aufgrund der höheren Transaktionskosten insgesamt deutlich ansteigen würden.

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