Deutsche Sparer leisteten rund 200 Mrd. € für „Euro-Rettung“

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Gegen Ende 2016 werden die deutschen Sparer für die „Rettung des Euros“ einen Beitrag von fast 200 Milliarden Euro in Form eines Verzichts geleistet haben. Die eingebrochenen Zinsen der Sparanlagen überragen die Zinsrückgänge bei Krediten um Armlängen.

Geldentwertung

Die Sparer der Bundesrepublik sind in der EZB-Rettungspolitik vollständig involviert

Jeder Bundesbürger „durfte“ auf 2.450 Euro verzichten

Der deutsche Sparer beteiligte sich eher unfreiwillig an der „Euro-Rettungspolitik“ der Europäischen Zentralbank (EZB) bis Ende 2016 voraussichtlich mit einem Beitrag von rund 200 Milliarden Euro. Jedem einzelnen Bundesbürger entgingen seit dem Ausbruch der Banken- und Finanzkrise im Schnitt 2.450 Euro, so die Berechnungen der DZ Bank, worüber die Welt am Sonntag berichtete.

Der Renditeverlust bei Versicherungen, Wertpapieranlagen und Tagesgeldkonten summierte sich in den Jahren 2010 bis 2015 auf insg. 261 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 werden nach Berechnungen der DZ Bank weitere 82 Milliarden Euro hinzukommen.

Auf der anderen Seite sparten sich die Kreditnehmer aufgrund der gefallenen Zinsen Kosten im Bereich von 144 Milliarden Euro ein. Unterm Strich bleibt bei Aufrechnung der entgangenen Zinsen bei Sparanlagen und den Zinseinsparungen bei Darlehen ein Minus von 199 Milliarden Euro übrig.

Bei den Sparanlagen, wo die deutschen Sparer über 2 Billionen Euro auf der hohen Kante liegen haben, sind die größten Zinsverluste eingetreten, Sparbücher und Girokonten.


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