Deutsche Bank Chef fordert Kurswechsel in EZB-Geldpolitik

Finanzmärkte-


Der Chef der Deutschen Bank sieht auf den Finanzsektor tief-schwarze Wolken aufziehen, sollte die EZB an ihrer Geldpolitik festhalten. John Cryan warnt vor einer handfesten Finanzkrise.

EZB richtet mehr Schaden an als Nutzen

Eurokrise
Zeit läuft davon - Für Sparer drohen fatale Folgen

Der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, warnte in einem Gastbeitrag für Handelsblatt vor den Auswirkungen der EZB-Geldpolitik. Die Europäische Zentralbank habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel für die Stabilisierung Europas getan, aber inzwischen wirke die Geldpolitik den Zielen einer gestärkten Wirtschaft und dem sicheren Bankensystem entgegen. Inzwischen richte die EZB-Geldpolitik mehr Schaden an als sie nutzte.

Eine wichtige Ertragsquelle der Banken sei mit dem Schrumpfen des Zinsüberschusses eingebrochen. Der Überschuss sank seit 2009 über die gesamte Eurozone hinweg um sieben Prozent. Die EZB müsse nun einen Kurswechsel einleiten und aus den Minuszinsen aussteigen, so Cryan. Auf der einen Seite verlangen die Finanzaufseher höhere Sicherheitspolster und auf der anderen Seite verlangten sie für die zusätzlichen Reserven einen Strafzins. „Für die Sparer und deren Altersvorsorge sind die Folgen fatal“, wenn sich der Kurs nicht grundlegend ändert.

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