Der Goldpreis wird im Januar in die Zange genommen

Goldkurs Januar 2014-


Der Goldpreis geriet zu Beginn des letzten Drittels des Januars unter Druck. Gewinnmitnahmen spekulativer Goldanleger versetzten dem Goldpreis einige „Seitenhiebe“. Verstärkend wirkten offenbar die positiv klingenden Konjunktur-Aussichten des IWF sowie die abgesenkte Goldpreis-Prognose durch Morgan Stanley.

Goldpreisentwicklung

Das aufstrebende Gold wird zwischen Befürworter und „Gegner“ in die Zange genommen

Zum Kursziel Gold wird wiederholt schwarz gemalt

Der Optimismus vieler Goldinvestoren scheint nur auf kurze Sichtweise abgesteckt zu sein. „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“. Dem aufstrebenden Goldkurs in den vergangenen Tagen wurde offenbar durch Gewinnmitnahmen auf breiter Ebene ein jähes Ende bereitet.

Ob die zum Wirtschaftswachstum um 0,1 Prozentpunkte erhöhte Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Einfluss auf die Strategien der Gold-Anleger ausübte, sei dahin gestellt. Immerhin rechnet der IWF nun mit einem Zuwachs der weltweiten Wirtschaft um 3,7 Prozent im Jahr 2014. Für den „gefühlten sicheren Hafen“ Gold bedeuten positive Konjunkturdaten eine gewisse Untergrabung des Fundaments.

Für die Gold-Spekulanten hat sich die Gewinnmitnahme jedoch gelohnt. Der Goldpreis-Aufstieg seit dem Jahresbeginn ließ bereits die ersten im vorherigen Jahr in tiefe Depressionen gefallenen Anleger nach oben blicken. In der vergangenen Woche wurde bei Gold-ETFs noch kräftig zugelangt. Am Dienstag flossen jedoch rund 2 Tonnen Gold zurück Der Goldkurs wurde deutlich unter 1.240,- Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) gedrückt.

Großbanken setzen ihre verbale Strategie fort

Die Investmentbanken nutzen bereits seit Monaten zur Einschätzung der Goldpreisentwicklung lediglich pechschwarze Farben. Mit einer jeden erneut angesetzten Prognose wird die vorherige unterboten. Nun meldete sich die Investmentbank Morgan Stanley zu Wort und korrigierte die eigene Schätzung zum künftigen Goldpreis auf 1.160 Dollar (-12 Prozent) für das Jahr 2014 und 1.138 Dollar (-13 Prozent) für das Jahr 2015. Die Begründung stützt sich wie bisher auch auf die „aufstrebende Weltkonjunktur“ und die stärker werdenden Märkte an den Börsen. Darüber hinaus sei ein höheres Zinsniveau zu erwarten.

„Glauben heißt nicht wissen und wer nichts weiß, kann alles glauben“. Die US-Bank Goldman Sachs ist der „Musterknabe“ untern den Großbanken, deren abgegebene Worte sich teils erheblich von den tatsächlichen Taten unterscheiden. Bei der Erwartungshaltung des IWFs reicht bereits die Gegenüberstellung der wachsenden Schuldenberge der Länder, die Arbeitslosenzahlen sowie die desolate Situation zahlreicher Investmentbanken aus, um ein etwas genaueres Bild der tatsächlichen Lage zu erhalten.

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Ein Gedanke zu „Der Goldpreis wird im Januar in die Zange genommen

  • 23. Januar 2014 um 20:51
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    Ich bin mal gespannt wie der Kurs in diesem Jahr verlaufen wird. Ob es wieder ein Abgang geben wird, so wie im Frühling 2013 – oder vielleicht sogar ein Aufwärtstrend?

    Jedenfalls, passt zwar nicht ganz hier herein, finde ich es aber gut das die Bundesbank vor hat das im Ausland gelagerte Gold wieder zurück „nach Hause“ zu holen.

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