Der Goldpreis steht einem Gegner in Überzahl gegenüber

Goldmarkt-


Der Goldpreis kämpft gegen einen Gegner in der Überzahl und scheint immer mehr an Boden zu verlieren. Weder Papiergold noch Metallgold sind groß gefragt, dafür aber der immer stärker werdende US-Dollar.

Goldkurs

Bedruckter Papierdollar überwiegt derzeit das Edelmetall Gold

ETF-Gold wird abgestoßen und Metallgold liegen gelassen

Während der US-Dollar schnurstracks neue Höhen erklimmt, verzeichnet Gold in seinen Kategorien neue Tiefstmarken. Seit Tagen fließen die gehaltenen Gold-ETFs SPDR Gold Shares in Strömen ab und die noch von Anlegern verwahrten Papiere brachten am Mittwoch nur noch knapp 724,5 Tonnen auf die Waage. Ein Tief, das vor rund sechs Jahren das letzte Mal markiert wurde.

Im Laufe des dritten Quartals sank die Nachfrage nach echtem Metallgold auf den Stand zum Jahreswechsel 2009/2010. Den größten Anteil für den massiven Rückgang auf weltweit 929,3 Tonnen umgesetztes Gold hatten die Händler im Reich der Mitte. Die umgesetzte Goldmenge reduzierte sich auf einen Stand von 37 Prozent des Vorjahres. Private Gold-Interessenten verhielten sich ebenso wie die Zentralbanken. Goldschmuck ging um rund vier Prozent zurück und die Notenbanken reduzierten ihre Goldkäufe um ca. neun Prozent.

Einen Hoffnungsschimmer für mehr Goldnachfrage erbringt der relativ niedrige Goldpreis. Eine Gelegenheit zum günstigen Einstieg sehen wiederum die Investoren in China. Der Goldhunger scheint noch nicht versickert zu sein.

Im „Kampf“ gegen den US-Dollar notierte die Feinunze Gold am Donnerstag bei 1.165,10 Dollar. Das Edelmetall steht damit trotz der zahlreichen Widersacher eigentlich noch auf robusten Beinen. Der Start in den Freitag verlief jedoch mit einem Minus um knapp 0,3 Prozent.



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