Das Chaos um Griechenland berührt Goldmarkt kaum

Goldmarkt Juni 2015-


Am letzten Handelstag der Woche schob der Goldpreis noch etwas nach oben. Die 1.200-er Marke ist jedoch noch weit entfernt geblieben. Das Chaos um Griechenland und die Eurozone bleibt weiterhin ohne Folgen. Mehr Gelassenheit statt Panik.

Edelmetall

Der Fluchtgedanke in den sicheren Hafen Gold blieb bisher aus

Griechenland- und Eurokrise geht am Goldmarkt einfach vorbei

Griechenlands Schuldensituation ist objektiv, sachlich und kühl betrachtet völlig aussichtslos. Nächste Woche wären eigentlich 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) fällig. Der Stand der Verhandlungen zum Eintritt ins Wochenende: Die Geldgeber winken mit der Option einer dritten „Hilfstranche“ über 15,5 Milliarden Euro, samt vorgeschlagenem Sparpaket. Athens Regierung lehnt die Sparvorschläge aufgrund „erniedrigender Fakten“ ab und kündigte eine Volksabstimmung an. Das in Aussicht gestellte dritte Hilfsprogramm würde Griechenlands Schulden ohnehin nur weiter in die Höhe treiben und die erneute Milliardensumme diente lediglich für weitere Tilgungen der vorherigen Kredite.

Das ewige (sinnlose) Hin und Her zwischen Brüssel und Athen lässt den Goldmarkt sichtlich unberührt. Die Ängste um einen Euro-Crash wurden bereits im Jahr 2011 ausgestanden, als der Goldpreis sein Allzeithoch erreichte.

An den Papiergoldmärkten wurden die Papiere in den letzten Wochen tendenziell abgestoßen. In der vergangenen Woche erreichte der Bestand der gehaltenen SPDR Gold Shares ETFs den Tiefstand vom Herbst 2008. Die ersten Zuwächse fielen in den letzten Tagen sehr zurückhaltend aus.

Am Freitag startete Gold bei einem Preis von rund 1.174,- US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Nach einigen Zickzack-Bewegungen ging das gelbe Edelmetall mit 1.175,38 Dollar ins Wochenende.



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