Dank unsicherer Währungspolitik stehen Zeichen für Silber günstig

Edelmetalle-


Unbestritten sind die Märkte stets in Bewegung, so „abgedroschen“ diese Bezeichnung bereits klingen mag. Interessant ist meist nur, welche Pigmente der Märkte inzwischen welche Richtung eingenommen haben und welche Position sie innerhalb einer überschaubaren Zeit einnehmen werden. Das Edelmetall Gold ist bereits seit Wochen in den Mittelpunkt der Anleger zurück gekehrt.
Die Anzeichen stehen dafür, dass der „kleine Bruder“ Silber auf den Schritt folgen wird und bereits ab 2013 einen Weg mit einem steilen Preisaufstieg zurücklegen wird.

Silber als Sicherheitsfaktor unsicherer Währungspolitik

Silberbarren
Silbernachfrage wird steigen

Die Bezeichnung „das Gold des kleinen Mannes“ würde den durchaus attraktiven Eigenschaften des Edelmetalls Silber als Wertanlage nicht gerecht werden können. Durchaus liegt der Preis für eine Feinunze Silber mit 31,31 Dollar um „Größenordnungen“ niedriger als für die gleiche Menge Gold, für das derzeit 1.714,15 Dollar bezahlt werden müssten (Kurs 16.11.2012). Dennoch befinden sich die Chancen für Gewinne, bzw. auch Verluste auf gleicher Augenhöhe. Es ist schlicht eine Frage der Quantität.

Silber hat mit Gold die gemeinsame Eigenschaft, nicht nach Belieben und Wunsch gefördert oder hergestellt werden zu können. Aus diesem Grund kommt die immer weitere Ausdehnung der lockeren Geldpolitik den Silberpreis-Entwicklungen durchaus entgegen. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) flutet die Märkte unentwegt mit frischen Dollarscheinen aus der Notenpresse (sinnbildlich) und das europäische Gegenstück, die EZB rückt dem Startschuss für die ersten „grenzenlosen“ Ankäufe von Staatsanleihen der Krisenländer immer näher.

So verwundert auch nicht, dass Silber wieder etwas aus dem Schatten des großen Bruders Gold hervortritt und auf den Anleger-Hitlisten für zeitnahe Investitionen ganz oben angesiedelt wurde. Wie auch die Deutsche Mittelstands Nachrichten (Samstag) die Einschätzung von Thomson Reuters GFMS, ein in London ansässiges Institut für Ressourcen und Edelmetalle, darlegte, dass sich der Silberpreis im Laufe 2013 auf die 50 Dollar bewegen würde, steigen immer mehr Investoren ins gleiche Boot ein, um sich ein Gegengewicht zu den befürchteten Inflationsschüben anzuschaffen.

Darüber hinaus werden besonders für die Privatsparer die Pfade für lukrative Zinsen durch klassische Anlagen immer enger. Die Gewichtung liegt inzwischen nicht mehr bei möglichst hohen Zinsen, sondern ob die Anlage überhaupt noch vermag, die Teuerungsraten auszugleichen.

Große Chancen werden daher wiederholt in den Edelmetallen Gold und Silber gesehen. Obgleich Edelmetalle in physischer Form für Anleger vielmehr eine Maßnahme zur Werterhaltung des eingesetzten Kapitals dienten, als durch die Aufbewahrung von Barren irgendwann satte Gewinne einzufahren, sind die frühzeitigen und auch Bestand haltenden Edelmetallkäufer vor 10 Jahren auch heute noch die strahlenden Gewinner. Die Tendenzen zeigen nach einem zwischenzeitlich Sturz 2012 längst wieder auf neue und ggfs. sogar noch nie da gewesene Höhen.

Je mehr die Politik die Märkte verunsicherte desto mehr Vorliebe zeigten die Anleger für den „Sicherheitsfaktor“ Gold & Silber. Zusätzlich kommen die Einflüsse der massiven Interventionen der großen Notenbanken hinzu, die den Markt mit Geld förmlich überfluten. Investoren sehen sich vor immer größeren Herausforderungen stehen, irgendwo noch einen als einigermaßen sicher geltenden Anhaltspunkt zu finden.

Eine der selbst erklärten Aufgaben (Mandat?) der Europäischen Zentralbank ist die „Beruhigung der Märkte“ und die Einschränkung von möglichen Wetten gegen den Euro. Selbst an diesem Punkt schwinden die Erfolge zusehends, die Märkte verlieren den Glauben und letztendlich kommt die groß angekündigte „Bazooka“ ins Spiel. Abträglich für den Werterhalt des Euros.

Sparer müssen dabei hilflos mit ansehen, wie ihre Sparguthaben von einer steigenden Inflation mangels vernünftiger Zinssätze fließend verschwinden, während gleichzeitig offen über einen inzwischen „alternativlosen“ weiteren Schuldenschnitt für das Krisenland Griechenland diskutiert wird. Der öffentliche Gläubiger, sprich der Steuerzahler wird auf Forderungen verzichten müssen.

Ergänzend käme, falls die Pläne pünktlich umgesetzt werden, ab dem 01. Januar 2013 die zentrale Bankenaufsicht hinzu. Mit einem weiteren Schuldenerlass und den „Brüsseler Wünschen“, einen europaweiten Sicherungsfonds für Kreditinstitute in Leben zu rufen, würde das Sparguthaben auf dem Konto zu einem Teil schlagartig „verpfändet“ werden.

Wer steht für die Milliarden gerade? Eine simple Schlussfolgerung
Der Schuldenstand des Haushalts von Bund, Ländern und Kommunen steht bereits seit Sommer weit über der 2.000 Mrd. Euro Marke. Dennoch wurde der vom Bundestag durch gewunkene ESM Anfang September vom Bundesverfassungsgericht mit Einschränkungen genehmigt und letztendlich vom Bundespräsident Gauck unterzeichnet. Somit kommen „pauschal“ bis zu 190 Milliarden Euro an Verbindlichkeiten mit oben drauf. Geschweige von den noch offenen Target-Forderungen um die 700 Mrd. Euro gegenüber den Zentralbanken in der Eurozone.

Ein Leichtes ist es zu erkennen, wer als „End-Schuldner“ für die Milliarden-Transfers zu den maroden Banken und überschuldeten Euro-Mitgliedsländer bereits von Anfang an auf der „Gebrauchsliste“ zu finden war. Der Steuerzahler und seine Privatvermögen. Von den „Reichsten 10%“, die über die Hälfte des dt. Gesamtvermögens verfügen, ist dabei allerdings nicht die Rede.

„Silber für den kleinen Mann“ – Eine Renaissance
Angesichts der bescheidenen Aussichten, die ausnahmslos jeden Sparer betreffen wird, hat der bevorzugte Griff zum Edelmetall wie Gold und Silber die besten Aussichten. Begleitet von inflationären Entwicklungen zum US-Dollar sowie dem Euro werden gestiegene Nachfragen so gut wie sicher für sehr deutliche Preissprünge im Edelmetallmarkt sorgen.

Silber wird seine Berechtigung als „Sicherheits-Verstärker“ finden und wenn auch in kleineren „Häppchen“ die gleichen Chancen bieten wie sein „großer Bruder Gold“.

  Goldanbieter

Bild: tarifometer24.com

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