Corona-Virus versetzt Markt-Akteure in Panikmodus

Finanzmärkte –


Die Marktteilnehmer wurden vom Corona-Virus inzwischen in Angst und Schrecken versetzt. Rückgänge an sämtlichen Handelsplätzen treiben den Akteuren den Schweiß auf die Stirn. In absoluten Zahlen reine Panikmache, in relativen Zahlen aufgrund des Wachstumszwangs jedoch durchaus berechtigt.

Geldregen

Wenn der (virtuelle) Geldregen stockt, bricht große Panik aus

Der große „Crash“ an den Börsen spielt sich in den Köpfen ab

Wer sich bereits von der These anstecken ließ, mit den Börsennotierungen handelte es sich um eine Einbahnstraße nach oben, wird aktuell eines Besseren belehrt. Derzeit vermögen die von Notenbanken in die Finanzmärkte gespülten Milliardenbeträge den Ängsten der Marktteilnehmer nichts entgegenzustellen. Der Corona-Virus entwickelt sich zu einem Schreckgespenst und prompt drehen die Aktien bzw. deren Sammelbewertungen in die roten Zahlen.

Der DAX hat somit seine Jagd von einem Allzeit-Hoch zum nächsten beendet. Nachdem sich die Nachrichten über eine Verbreitung des Corona-Virus in Italien häuften, zogen die europäischen Börsenplätze den Märkten in Fernost gleich. Der deutsche Aktienindex sackte inzwischen auf unter 13.000 Punkte ab. Ein Minus um 4,3 Prozent. Ähnliche Entwicklungen sind auch an den Handelsplätzen Asiens sowie Amerikas zu beobachten. An der Wall Street rutschte der Dow-Jones um 3,4 Prozent ab.

Dass der DAX Mitte August 2019, also gerade mal rund ein halbes Jahr zuvor, bei rund 11.400 Punkten lag, scheint beim aktuellen „Marktgeschrei“ keine Rolle zu spielen. Vor gut einem Jahr kreiste der Dax im Bereich von weniger als 11.000 Punkten. Es scheint, alles was sich um einen Rückgang um mehr als 3 Prozent handelt, entspricht einem „Crash“, „Rückschlag“, „Einsturz“ und „Krisenmodus“.

Dennoch wird auch während den aktuellen Marktunruhen weiterhin ungeniert von „Werten“ gesprochen. So verlor die Deutsche Bank um 6,2 Prozent an Wert und die mit Steuergeldern vollgepumpte Hypo Real Estate war temporär sogar um rund 9 Prozent weniger wert. Dabei handelt es sich bei den Notierungen an den Börsen längst nicht mehr um Werte, sondern lediglich um den Preis, welche die Marktteilnehmer für den Einstieg akzeptieren. Den tatsächlichen realen Marktwert eines Unternehmens spiegeln die (virtuellen) Papier-Notierungen mitnichten wider.

Allerdings sind die Märkte aufgrund des Geldschöpfungs- und Zinssystems ausschließlich auf Wachstum gebürstet. Ein prozentualer Zuwachs gegenüber dem vorangegangenen bestimmten Zeitraum ist sogar zwingend. Stets weiter ansteigende „Werte“ sind daher nicht überraschend, sondern Programm. Gespeist wird das inzwischen eigentlich längst implodierte System durch die beständige Schwemme frischen Geldes durch die Notenbanken und die parallele Absenkung der Zinsen, damit das ausschließlich durch Kreditaufnahme geschöpfte „Geld“ noch billiger wird.

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