Corona & Diskriminierung geben Bargeldgegnern weiteren Schub

Bargeldabschaffung –


Die als Pandemie definierte Krankheit Corona bietet in Verbindung mit den Schlagworten „Diskriminierung und Benachteiligung“ den Gegnern des Bargelds weiteren Schub zur Forderung der digitalen Bezahlmethoden.

Bargeld

Rufe nach gesetzlicher Regelung für verpflichtende Digital-Zahlverfahren werden lauter

Geschäfte müssen zu Alternativen gezwungen werden

Die Themen „Diskriminierung, Benachteiligung und Ausgrenzung“ nun auch zum Bereich Bezahlmethoden. Der Digitalverband Bitkom fordert für das EU-Gebiet die gleichberechtigte Behandlung aller Kunden, unabhängig von deren Vorliebe für Bargeld- oder Kartenzahlung. Hier sieht der Verband vor allem die Kunden benachteiligt, welche gerne mit Karte oder kontaktlos mit Smartphone bezahlen wollten. An jeder Bezahlstelle sollten den Kunden auch bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten verpflichtend zur Verfügung stehen, so die Bitkom-Forderung. Diesem Zwang müsste ein jegliches Geschäft unterworfen werden, egal ob Bäcker, Restaurants, Kiosk oder Kneipen. „Ein wirklich digitaler Zahlungsverkehr ist die Grundlage der Digitalisierung. Dabei wird das Bargeld nicht abgeschafft, sondern es wird um weitere Bezahlungsmöglichkeiten ergänzt“, so Bitkom-Chef Achim Berg. Durch die alternativen Zahlungsmöglichkeiten werden dem Kunden mehr Freiheiten gegeben.

Für Berg habe die „Corona-Krise“ belegt, dass digitale Technologien „weniger verwundbar machen“. Nun müsse die Politik schnell dafür sorgen, diese Erkenntnis auch entsprechend umzusetzen.

Obwohl die Deutsche Bundesbank in den vergangenen Monaten bereits mehrmals darauf hinwies, dass der Umgang mit Bargeld kein höheres Infektionsrisiko darstelle als der Umgang mit allen anderen alltäglichen Sachen, scheint die Furcht vor einer „Geldschein-Ansteckung“ weit verbreitet zu sein. Dies will zumindest Bitkom anhand einer Umfrage herausgefunden haben. Demnach gaben von allen Befragten ab 16 Jahren drei Viertel (75 %) an, dass Bargeldzahlungen so oft wie möglich vermieden wurden. Mehr als 70 Prozent wünschten sich mehr Alternativen in Form von kontaktloser Bezahlung.

Der Digitalverband fordert daher die gesetzliche Durchsetzung einer echten Wahlfreiheit bei der Bezahlung. Dazu zählte auch die Abschaffung bereits bestehender Wertegrenzen, bei denen eine bargeldlose Bezahlung erst ab einem bestimmten Betrag möglich ist. Bei Unterschreitung seien die Kunden dadurch wiederum zur Verwendung von Bargeld gezwungen. Den Geschäften müsse bei der Anschaffung der entsprechenden Terminals finanziell unter die Arme gegriffen werden. Nur so könne der digitale Zahlungsverkehr konsequent vorangebracht werden.

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