Chinese bestellt 1 Tonne Gold und erhält Wolfram

Goldbetrug-


Ein chinesischer Goldhändler dürfte seinen Augen nicht getraut haben als er statt Gold nur Wolfram sah. Fast 1 Tonne Goldbarren entpuppten sich als eine Fälschung aus Wolfram-Kern mit Goldüberzug.

Gold Wert

Es ist nicht alles Gold was glänzt. Wolfram könnte auch auf Hochglanz gebracht werden

Wolfram hat den höheren Schmelzpunkt, Gold den höheren Wert

Wolfram ist ein sehr schweres Metall mit einem extrem hohen Schmelz- und Siedepunkt. Der „populärste“ Einsatz von Wolfram galt der bereits ausgemusterten Glühbirne als die leuchtende Wendel. Wolfram ist auch bei Goldproduzenten- und verkäufern sehr beliebt, jedoch nur bei den schwarzen Schafen in dieser Zunft.

Das hohe Gewicht von Wolfram verleitet nur allzu leicht zum Betrug. „Es ist nicht alles Gold was glänzt“ und bei zahlreichen Goldbarren ist es eben nur die blank reflektierende Oberfläche. Der Kern besteht jedoch nur aus dem weißglänzenden spröden Wolfram.

Es sind bereits sehr viele vermeintliche Goldbarren mit Wolfram-Kern und einem dünnen Goldüberzug aufgetaucht. Der letzte Fund ragt jedoch über das bisher Dagewesene weit hinaus. Ein Geschäftsmann aus China, das „Reich der Duplikate“, bestellte aus dem afrikanischen Ghana eine ordentliche Menge Gold im Wert von rund 25 Millionen Euro. Das Edelmetall umfasste ein Gesamtgewicht von knapp 1.000 kg.

Die Lieferung kam in Hongkong bereits im April an, die Herstellung erfolgte angeblich in der Schweiz und der Betrug wurde vom Edelmetallhändler erst kürzlich entdeckt, als er die Ware einem Kunden präsentieren wollte. Die Polizei in Hongkong spricht von einem Diebstahl. Mitarbeiter des chinesischen Goldhändlers versicherten, dass es sich beim Verladen der Barren um „durch und durch“ echtes Gold gehandelt habe. Im Lager des Goldhändlers befanden sich jedoch die weit aus weniger wertvollen Wolfram-Barren mit „Goldglanz“.

Nun rätseln die Ermittler, wo der Tausch stattgefunden haben könnte. Eine Möglichkeit für den Diebstahl wird auch während der Lagerzeit am Flughafen in China gesehen.



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Bild: tarifometer24.com

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