Brexit-Ängste lassen nach – Goldkurs driftet ab

Goldmarkt Juli 2016-


Die Ängste vor den angekündigten „katastrophalen Folgen“ des Brexits lassen im Goldmarkt deutlich nach. Der große nachhaltige Einbruch an den Finanzmärkten blieb aus. Der Goldpreis rutscht langsam ab.

Das gemalte Schreckenszenario blieb bisher aus

Goldbarren
Der Aufwärtsdruck wegen Brexit war nicht nachhaltig

Aus dem Goldmarkt scheint die Luft derzeit langsam aber dennoch sichtbar zu entweichen. Dem Aufwärtsdruck nach der Entscheidung der Briten für den EU-Austritt fehlt es an Nachhaltigkeit.

Die im Vorfeld des Referendums zum Brexit gemalten wirtschaftlichen Schreckensszenarien im Falle eines EU-Ausstiegs verfehlten ihre Wirkung bei der Bevölkerung, nicht jedoch bei den Marktteilnehmern. Mit der Votum für den EU-Austritt war das Kind in den Brunnen gefallen und nun erwartete die Finanzmärkte die angekündigten „katastrophalen Folgen“. Der Goldpreis schoss hoch, die Aktienwerte ließen kräftig nach.

Allerdings erholten sich die Kurse an den Börsen relativ schnell. Einige Marktteilnehmer setzten ihre Handelsaktivitäten unverdrossen fort, andere warteten lieben noch ein paar Tage ab. Die letzten Zöglinge scheinen nun auch wieder Fuß zu fassen. Die „Finanzmarkt-Katastrophe“ blieb aus.

Ein EU-Austritt steht Großbritannien ohnehin nicht unmittelbar bevor. Auch wenn einige EU-Politiker die sofortige Einleitung des Austrittsverfahrens fordern, dürfte mit einem „echten Brexit“ erst in rund zwei Jahren zu rechnen sein. Falls es überhaupt soweit kommt, denn im Gegenlager mehren sich die Stimmen, dass man quasi „Gras über die Sache wachsen“ lassen könnte.

Für den Goldkurs bedeuten nachlassende Ängste in den Finanzmärkten in der Regel absteigende Tendenzen und dies ist seit Wochenanfang offensichtlich der Fall.

Am Mittwoch startete Gold bei einem Preis von rund 1.355 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und beendete den Handelstag bei 1.333 Dollar.

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