Bitcoin Desaster Mt.Gox – Thiele sieht Warnungen als bestätigt

Bitcoin Pleite- (Update 06.03.14)


Die Pleite der japanischen Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox sorgte beim Kurs der Internet-Währung für viel Bewegung. Die Kunden und Händler der nun insolventen Bitcoin-Börse dürften jedoch außen vor stehen. Rund eine halbe Milliarde Yen in Bitcoin-Währung sind verschwunden.

Bitcoins

Hacker brachten Mt.Gox zum Einsturz. Anleger dürften Totalverlust erleiden

Wie lange wird der Vertrauensverlust in Bitcoin anhalten?

Die Internetwährung Bitcoin steckt in einer tiefen Krise. Nach einigen bekannt gewordenen Hacker-Angriffen auf diverse Bitcoin-Plattformen folgte der nächste große Schlag. Die größte Bitcoin-Handelsplattform Mt.Gox hat Insolvenz angemeldet. Die Kunden der Pleite gegangenen Bitcoin-Börse werden wahrscheinlich einen Totalverlust erleiden.

Für Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele dürfte das Mt.Gox Desaster eine Bestätigung seiner bereits ausgesprochenen Warnung vor der Internetwährung sein. Anfang Januar warnte Thiele vor Gefahren der virtuellen Währung und den Risiken für die Bitcoin-Händler. Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) listete bereits im Dezember 2013 eine ganze Palette möglicher Bitcoin-Risiken auf.

„Dass Bitcoin ein hochspekulatives Finanzinstrument sind, wird durch die Insolvenz von Mt.Gox leider eindrücklich unter Beweis gestellt“, so Thiele gegenüber der Osnabrücker Zeitung. Offenbar führten wieder Angriffe von Hackern zu einem Absturz der Bitcoin-Börse Mt.Gox. Derzeit gelten Bitcoins in einem Wert von rund einer halben Milliarden Yen als „vermisst“. Mt.Gox schloss am vergangenen Dienstag alle Pforten, nachdem „technische Probleme“ auftauchten. Am Freitag beantragte Mt.Gox Gläubigerschutz.

Das Desaster um die Bitcoin-Börse Mt.Gox lässt sich klar am Kurs der Internetwährung ablesen. Am Montag schloss die Internetwährung mit einem Kurs von gut 541 Euro ab. Mit der Schließung der Handelsplattform Mt.Gox ging es auch schon rapide bergab. Der Bitcoin erreichte am Donnerstag ein Tief von rund 374 Euro. Bis zum folgenden Freitag folgte eine schlagartige Erholung, bei der der Bitcoin-Wert auf 616,- Euro hochschnellte. Der nächste Dämpfer, die Bekanntgabe der Mt.Gox Insolvenz, schickte den Preis am Samstag prompt auf 415,- Euro zurück.

Die nächsten Tage werden es zeigen wie die „übrig gebliebenen“ Bitcoin-Händler den mächtigen Schlag wegstecken. Das Vertrauen in die virtuelle Währung gilt erst einmal als schwer angeschlagen. Die Handelsplätze der virtuellen Werte stellten jedoch ihr Kurzzeitgedächtnis immer wieder unter Beweis.

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