Barvermögen Privathaushalte auf 5,4 Billionen € angestiegen

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In den Monaten April bis Juni 2016 wuchs das Barvermögen der Privathaushalte auf 5,4 Billionen Euro an. Die Schulden kletterten ebenfalls nach oben. Im Schnitt blieben für jeden Bundesbürger dennoch rund 47.000 Euro netto übrig.

Netto Barvermögen bei 3,76 Billionen Euro

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Geldvermögen um 44 Mrd. Euro gestiegen

Das private Geldvermögen der Haushalte in der Bundesrepublik stieg im zweiten Quartal 2016 um 0,8 Prozent an. Die Bundesbürger hatten somit gegenüber dem ersten Quartal 2016 rund 44 Milliarden Euro mehr im Besitz. Ende Juni 2016 besaßen die Privathaushalte zusammen 5,401 Billionen Euro, so die Deutsche Bundesbank am Mittwoch. Das Vermögen aus Immobilien und Grundstücken ist in dieser Zahl nicht berücksichtigt.

Der Anstieg des privaten Geldvermögens lag demnach im langfristigen Durchschnitt, obwohl die Besitzer von Aktien und andere Wertpapiere einen Bewertungsverlust von rund 4 Milliarden Euro hinnehmen mussten. Dagegen stieg der Vermögenszuwachs durch Transaktionen mit fast 48 Mrd. Euro umso deutlicher an.

Die Bundesbank geht davon aus, dass bei den Anlegern und Sparern das „Renditebewusstsein“ weiter zunahm. Das Engagement in Aktien und Anteilen an Investmentfonds legte kräftig zu.

Im gleichen Zeitraum stiegen die Verbindlichkeiten der privaten Haushalte um fast 16 Mrd. Euro an. Das Nettogeldvermögen der Privathaushalte stieg deshalb um 28 Mrd. Euro bzw. um 0,8 Prozent auf 3,756 Billionen Euro an.

„Statistisch“: Somit hat jeder Bundesbewohner, vom Säugling bis zum Greis, sein Barvermögen im zweiten Quartal auf rund 67.500 Euro erhöht. Abzüglich der gut 20.500 Euro Verbindlichkeiten, bleiben also noch 47.000 Euro netto Barvermögen übrig. Die müssten ja „irgendwo herumliegen“.

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