Australien leitet Schritt für Bargeldabschaffung ein

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Australien unternimmt als weiteres Land einen Schritt für die sugzessive Abschaffung des Bargelds. Für Firmen sollen Obergrenzen für Barbezahlung gelten und Denunziation gilt auch hier als ein „bewährtes“ Hilfsmittel.

Für Firmen nur noch 10.000 Dollar in Bar erlaubt

Devisen
Die Bargeldabschaffung wird fortgesetzt

Die globale Abschaffung des Bargeldes wird sugzessive vorangetrieben. Nachdem in Indien die Kampagnen und Maßnahmen für eine Abkehr vom Bargeld längst angelaufen sind, folgte inzwischen auch die Bundesregierung dem Trend und verwirklichte für anonyme Bezahlung eine Obergrenze von 10.000 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) trug ebenfalls bei und erklärte den 500-Euro-Schein als obsolet.

Nun schafft die Regierung Australiens höhere Hürden für die Verwendung von Bargeld. Im Mittelpunkt stehen (vorerst) die Unternehmen und ihre Geschäftsabwicklungen. Ab dem 01. Juli 2019 dürfen australische Unternehmen nur noch Barbezahlungen bis zu einem Betrag von 10.000 Australische Dollar vornehmen, wie Zerohedge berichtete. Damit diese Regelung auch eingehalten wird, entsendet die Regierung verstärkt Aufpasser, die bei den Firmen entsprechende Kontrollen vornehmen sollen. Verstöße werden angezeigt.

Die Gründe für diesen Schritt sind bereits „bekannt“. Durch die Einschränkung des Bargeldverkehrs wolle man die Kriminalität, Steuerhinterziehung und Schwarzarbeit bekämpfen.

Die Australische Regierung setzt vor allem auf Denunziation, die z.B. im Bundesgebiet die Grundlage für das vom ehemaligen Justizminister Heiko Maas (SPD) umgesetzte Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) die Grundlage bildet. Eingerichtet wird in Australien für die Bevölkerung eine telefonische Hotline, über die Verstöße gegen die Barzahlungsobergrenze anonym gemeldet werden können.


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