Ausgeprägte Weihnachtsstimmung am Goldmarkt

Goldmarkt Dezember 2015-


Die ausgeprägte Weihnachtsstimmung am Goldmarkt könnte in der finalen Jahres-Woche Hand in Hand mit dem Rohöl-Sektor eine Fortsetzung finden.

Hartgold

Goldkurs blieb vor Weihnachten im relativ stabilem Tiefflug

Anlässe für Goldpreisanstieg existieren nur in der Theorie

Am Montag vor einer Woche startete der Goldpreis bei gut 1.066 US-Dollar und der Schlusskurs am Donnerstagabend lautete rund 1.076 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm). Nachdem die Gold-Investoren sichtlich rechtzeitig in Weihnachtsstimmung kamen und die vergangene Handelswoche ruhig ausklingen ließen, könnte dieser ausgeglichen anmutende Trend auch in der finalen Woche des Jahres eine Fortsetzung finden.

Der Blick auf die Rohölmärkte zeigt ein sehr ähnliches Bild. Kaum Bewegung am letzten Handelstag. US-Öl WTI bewegte sich am 25.12. gerade mal um 0,03 Dollar nach oben und Nordsee-Öl Brent rührte sich um keinen Fingerbreit.

Nach den Einschätzungen der Marktbeobachter befinde sich die US-Konjunktur auf einem guten Weg. Sogar die Eurozone zeige Ansätze der Erholung. Großbanken sehen den Öl-Preis im kommenden Jahr in der Gegend von 20 US-Dollar. Die von der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank erhoffte Inflation dürfte noch eine Weile auf sich warten lassen. Schlechte Voraussetzungen für das „Krisen-Material Gold“.

Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis die Konsumenten bemerken, dass der „virtuelle Warenkorb“ zur Berechnung der Teuerungsrate nicht ausschließlich mit fossilen Brennstoffen gefüllt ist.



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