Auftakt für die Rasur der Tagesgeldzinsen im Mai 2012?

Tagesgeldentwickung Mai 2012-

In den letzten Wochen, eigentlich bereits seit Monaten, wurden die Festgeldzinsen so richtig schön abrasiert. Der allgemeine Zinsschnitt für Festgeldanlagen hat mit Sicherheit noch lange kein Ende gefunden.

Ein Beispiel gibt die Credit Europe Bank, die heute ebenfalls eine Korrektur am Festgeldangebot vornimmt.

Tagesgeldzinsen blieben dahingehend relativ verschont. Einige Abstriche wurden von unterschiedlichen Banken bereits durchgeführt, aber der gemeinsame Zinssrutsch blieb bis jetzt aus. Die Schonzeit für Tagesgeldzinsen wurde offenbar beendet.

Banken reagieren auf Zinsmarktentwicklungen

Zinssenkung Tagesgelder
Tagesgeldzinsen fallen

Den Auftakt im Mai 2012 beginnen Bank of Scotland sowie die 1822direkt Bank. Zum 03.05.2012 senken beide Institute jeweils ihre Tagesgeldzinsen.

BoS bietet eine „Gerade-Aus“ Tagesgeldanlage mit einem neuen Zins in Höhe von 2,40% p.a. (ab 03.05.12, vorher 2,60% p.a.). Bereits im März korrigierte die schottische Bank die Renditen für Neu- und Bestandskunden.

In das Tagesgeldkonto der 1822direkt ist eine Zinsstaffel eingebaut. Dazu besteht ein erheblicher Unterschied, ob das Konto als Neu- oder als Bestandskunde geführt wird.

Der Neukunden-Zinssatz in Höhe von 2,30% p.a. für Einlagebeträge bis 250.000,- Euro blieb unberührt. Dafür senkte 1822direkt den Basis-Zinssatz für Geldanlagen zwischen 250.000,- und 500.000,- Euro von 1,30% p.a. auf 1,10% p.a.

Darüber hinausgehende Tagesgeldeinlagen werden weiterhin mit 0,5% p.a. verzinst.

Flexibilität der Tagesgeldzinsen wird genutzt
Der Bogen scheint überspannt zu sein.
Aus der Position der Banken besteht in der Festlegung von Festgeldzinsen ein gewisses Kalkulationsrisiko. Fehleinschätzungen der zukünftigen Finanzmarktentwicklungen könnten dem Kreditinstitut teuer zu stehen kommen.

Tagesgeldzinsen lassen sich sehr schnell der Marktsituation anpassen. Wenn es sein muß auch von heute auf morgen, ohne Vorankündigung. Das Risiko der Banken, sich mit einer Fehleinschätzung zu verspekulieren, ist sehr gering.

Im Interesse für den Sparer, sowie die Angebote der Mitbewerber im Visier, werden Tagesgeldzinsen so spät wie möglich nach unten korrigiert. Eine durchgeführte Absenkung gibt deutliche Hinweise auf die tatsächliche Marktsituation.

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