Analyst: Steigende Zinsen im US-Markt könnten Goldpreis hochtreiben

Goldpreis US-Märkte-


Sollten Goldbesitzer und -investoren Angst vor steigenden Zinsen im US-Finanzmarkt haben? Überhaupt nicht, ganz im Gegenteil, es wäre ein Grund für mehr Optimismus. Diese Einschätzung kommt vom Chef-Analysten von USAGold. Höhere Zinsen bedeuten angetriebene Inflation und somit auch mehr Zulauf zu Gold.

Goldkursanstieg

Mit Zinsanhebungen durch die Fed könnte das Gegenteil des Befürchteten eintreffen

Kein Grund für Angst vor steigenden Zinsen im US-Markt?

Ist die Furcht der Goldbesitzer vor steigenden Zinsen im US-Finanzmarkt völlig unbegründet? Die derzeit vorherrschende Meinung, höhere Zinsen könnten dem Gold die Interessenten abziehen, da am Wertpapiermarkt höhere Renditen zu erwarten sind, baut auf ein Phantom auf, so die Ansicht des Chef-Analysten von USAGold, Peter Grant. In diesem Jahr werde Gold seinen Aufwärtstrend fortsetzen und kurz vor Jahreswechsel die Marke von 1.400 Dollar erreichen, so Grant gegenüber dem Finanzdienstleister Bloomberg .

Der Goldmarkt-Analyst blicke in erster Linie auf die Nachfrage nach physischem Gold. Ein Faktor, der den Goldpreis nach oben treibe. Weiterhin erwartet Grant noch im Jahr 2014 eine steigende Inflation und mit einem besonderen Anteil aus dem Energiesektor. Die indische Zentralbank lockerte inzwischen die Richtlinien für den Goldimport, was letztendlich im Juni zu einem Anstieg beim Import um 65 Prozent führte.

Sollte die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinsen anheben, so führte diese geldpolitische Maßnahme wahrscheinlich zu ebenfalls ansteigenden Verbraucherpreisen, so der Gold-Analyst. Die Nachfrage nach Gold werde in Zeiten höherer Inflationswerte angetrieben.

Grant stützte seine Prognosen auf Goldpreisentwicklungen in der Vergangenheit. In den Jahren zwischen 2004 und 2006 hob demnach die Fed als Gegenmaßnahme einer zu hohen Inflation den Leitzins von ehemals 1,25 auf 5,25 Prozent an. Trotz „Kampfansage“ gegen die Inflation zog der Goldpreis im selben Zeitraum an.

Die „goldenen“ Goldman Sachs Experten sahen im April noch ganz anderen Preis voraus

Die Vorhersage des Chef-Analysten von USAGold steht in einer kontroversen Position zu den im April von Goldman Sachs vorgenommenen Einschätzungen. Obwohl die Gold-Experten der US-Investmentbank mit ihren Vorhersagen zum Goldkurs bereits zum Jahreswechsel auf 2014 um Längen falsch lagen, ließen die Spezialisten von Goldman Sachs noch immer nicht locker und sahen Ende 2015 einen Goldpreis von 1.057 Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm).

Vorhersagen zum Goldpreis haben durchaus ihren (Eigen-) Sinn

Am Mittwoch legte Gold für viele Marktbeobachter überraschend einen Kurssprung nach oben hin. Der größte Aufwärtsschritt innerhalb der vergangenen drei Wochen. Die geopolitischen Entwicklungen in der Ost-Ukraine waren im vergangenen Jahr nicht abzuschätzen.

Ein erneuter Beleg dafür, dass Vorhersagen nur zutreffen könnten, falls sich rein gar nichts am aktuellen Zustand der Märkte und Politik ändert. Derlei Aussagen einer Bank wie Goldman Sachs können als Bemühungen angesehen werden, die Märkte akut in eine gewünschte Richtung zu lenken. Natürlich zum eigenen Vorteil.



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