Am Goldmarkt herrscht keine Krisen-Angst – Goldpreis fällt weiter ab

Goldmarkt Juli 2015-


Von wegen „Krisen-Angst“. Der Goldpreis fällt weiter ab, während in der Eurozone Unsicherheiten und potenzieller Grexit toben. Als wenn das Dilemma um die europäische Ländergemeinschaft die Märkte beruhigen würde.

Edelmetalle

Goldpreis rutschte deutlich unter die Marke von 1.160 Dollar ab

Gold-Spekulanten trennen sich vom (Papier-) Edelmetall

Der Goldpreis rutscht weiter ab. Griechenland steht zumindest schon mit den Zehenspitzen außerhalb der Eurozone und die EU-Politiker üben sich in Souveränität, obwohl ihnen die Planlosigkeit auf der Stirn geschrieben steht. Der Papier-Goldmarkt der spekulativen Markt-Teilnehmer überwiegt eindeutig den Einflüssen aus der Eurozone.

Die US-Aufsichtsbehörde CFTC veröffentlichte den Wochenreport aufgrund des Feiertags zum Wochenende erst am Montagabend. Mit den Handelsaktivitäten der Goldmarkt-Teilnehmer in der Woche zum 30. Juni dürften die Würfel für die nächsten Goldpreisentwicklung gefallen sein. Es wurde abgestoßen was das Zeug hält.

Die Optimisten zogen sich in Scharen zurück und verjüngten die Netto-Long-Positionen um -29,4 Prozent auf 67.155 Kontrakte. Die Kleinspekulanten hofften sichtlich auf einen steigenden Goldpreis und holten sich zusätzliche „Optimismus-Papieren“ an Bord. Deren Bestände stiegen im Erfassungszeitraum von 5.774 auf 7.614 Futures.

Die Euro-Gruppe stellte Athen bis Ende der Woche ein letztes Ultimatum. Angesichts der bisherigen Einflüsse der Eurokrise auf den Goldmarkt kann kaum von nennenswerten Reaktionen ausgegangen werden, wie auch immer sich die griechische Regierung entscheiden wird.

Am Dienstag startete Gold bei einem Preis von rund 1.167 US-Dollar pro Feinunze (31,1 Gramm) und ging mit 1.154,67 Dollar aus dem Handelstag.



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