Rohstoffe: 2013 viel Potenzial in Industrie-Metalle

Rohstoff Entwicklungen 2013-


Für Rohstoffanleger ging mit 2012 ein durchaus interessantes und auch lukratives Jahr zu Ende. Das Interesse liegt nun an den möglichen Entwicklungen der Rohstoffpreise im Jahr 2013. Grundsätzlich eignen sich Rohstoffe als Beimengungen im gut strukturierten Depot, um in unruhigeren Zeiten von einem Puffer profitieren zu können. Die Deutsche Bank sieht für die Entwicklungen in den kommenden Monaten teils Fortsetzungen aus dem letzten Jahr und auch neue Chancen im Bereich der Industrie-Metalle.

Aufstrebende Schwellenländer könnten zum Zugpferd werden

Rohstoffe
Prognose Rohstoffpreise 2013

Anleger in Rohstoffe können auf ein größtenteils erfolgreiches Jahr 2012 zurückblicken. Besonders Edelmetalle konnten in den vergangenen zwölf Monaten teils erhebliche Wertsteigerungen erzielen, so der Anlagestratege der Deutschen Bank, Dr. Ulrich Stephan. Er nennt für die angestiegenden Kurse zwei ausschlaggebende Gründe: einmal hätte die Niedrigzinspolitik in den Industrienationen für einen Auftrieb der Edelmetallkurse gesorgt und auf der anderen Seite blieben die beständigen Goldkäufe der Notenbanken, die ihre Währungsreserven weiter ausweiten, nicht ohne Folgen auf den Goldpreis.

Abnehmende Wirtschaftsdynamik wirkt sich aus
Im vergangenen Jahr wirkte sich die abnehmende Dynamik der globalen Wirtschaft schwächend auf die Entwicklungen von Industriemetallen und Energie aus. Im Jahr 2013 ist durchaus eine Wende möglich, da bereits Chinas erneut beschleunigtes Wachstum die Industriemetalle mitziehen könnten. Der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank sieht für Privatanleger die Metalle Zink, Kupfer und Aluminium zur Depot-Beimischung als besonders interessant an.

Mit einer stabilen Entwicklung ist auch bei den Edelmetallen mit meist industrieller Nutzung zu rechnen, sofern ein stabil positives Wirtschaftswachstum die Voraussetzungen schafft. Dazu zählen u.a. Silber, Palladium und Platin.

Voraussichtlich wird die Niedrigzinspolitik sowie die Goldkäufe der Notenbanken auch im Jahr 2013 eine Fortsetzung finden. Gründe genug um auch Gold für das kommende Jahr ein hohes Potenzial zuzusprechen.

Die Preisentwicklung von Rohöl differenziert Stephan in Abhängigkeit der Sorten WTI und Brent. Für die US-amerikanische Ölsorte WTI sieht der Anlagestratege ein mittelfristig begrenztes Potenzial, da sich die US-Regierung weiterhin von internationalen Ölimporten entfernen wird. Mehr Potenzial steckt dagegen in der Nordsee-Sorte Brent, so Stephan. Im kommenden Jahr könnten die Schwellenländer ein stärkeres Wachstum verzeichnen und daneben könnte der Ölpreis zusätzlich durch geopolitische Risiken auf einem hohen Niveau gehalten werden.

Ein Blick auf die möglichen Rohstoffpreise Ende 2013

Rohstoffe
(in US-Dollar)
Stand 03.12.2012 Zum Ende 2013
(Prognose)
Veränderung
(gerundet)
Rohöl (Brent) 109,54 115 +5,0%
US-Gas (British Thermal Unit) 3,75 3,9 +4,0%
Kupfer (pro Tonne) 7.810,11 8.500 +8,8%
Aluminium (pro Tonne) 2.010,5 2.150 +6,9%
Gold (pro Feinunze) 1.740,57 2.000 +14,9%
Silber (pro Feinunze) 33,93 40 +17,9%

Quelle: Deutsche Bank, CIO PBC, (Wertentwicklungen der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftigen Entwicklungen)

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