Devisenhandel – Gigantischer Finanzmarkt mit Zugang für Privatanleger

Devisenhandel-


Der Devisenhandel befindet sich im internationalen Finanzmarkt augenscheinlich etwas im Hintergrund. Doch der Eindruck täuscht gewaltig. Täglich werden weltweit mehr als 5 Billionen Dollar im Währungshandel umgesetzt. Ein gigantisches Spielfeld das auch einen Zugang für Klein- und Privatanleger offen hält.

Devisenhandel

Tägliche Riesenumsätze im Devisenhandel – Plätze für private Trader sind verfügbar

Unterschätzte Dynamik im internationalen Währungshandel

Wer einen Geldschein in der Hand behält denkt vielleicht darüber nach, welche Waren damit erworben werden können. Nur wenige kommen auf die Idee, diesen Geldschein in eine andere Währungseinheit umzutauschen, um damit einen Gewinn erwirtschaften zu können.

Streng genommen ist der „Tausch“ einer Währung in eine andere der „Kauf“ einer bestimmten Devise. Wer mit einem 100,- Euro Schein zur Bank geht und gerne US-Dollar dafür haben möchte, kauft die Fremdwährung zu einem bestimmten Preis. Die „Kosten“ für die Währung eines anderen Landes sind äußerst dynamisch und werden in sehr kurzen Zeitabständen neu berechnet.

Berichte über den internationalen Devisenhandel befinden sich in den täglichen Medien etwas im Hintergrund. Meist beschränken sich die News auf tagesaktuelle Kurse zwischen Euro und Dollar, Euro und Yen und ggfs. noch Renminbi. Der „große Rest“ der Börsennachrichten beschäftigt sich mit dem DAX, Leitindizes an den Börsen in New York, London und Fernost. Dazu noch einige wichtige Aktienwerte und womöglich noch „sensationelle Ausreißer“ im Rohstoffmarkt.

Tatsächlich ist der Devisenhandel ein globales Geschäft mit gigantischen Ausmaßen. Derzeit werden jeden Tag rund 5,3 Billionen Dollar ausschließlich mit Devisenhandel umgesetzt. Es liegt auf der Hand, dass die täglichen Bewegungen der Währungen fast ausschließlich über Mausklicks am Computer ausgeführt werden, sofern keine bereits automatisierten Abläufe am Werk sind.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat jüngst die aktuellen Zahlen über den Devisenhandel veröffentlicht und Wall Street Journal (WSJ) (06.09.13) hat eine Zusammenfassung des 22-seitigen Berichts veröffentlicht.

Demnach feiert die „Volks-“ Währung Chinas (Renminbi) eine Premiere. Das Geld der Volksrepublik gehört 2013 zum ersten Mal zu den zehn meist gehandelten Devisen weltweit (Platz 9). Zulegen konnten u.a. der Real (Brasilien), Rubel (Russland), Lira (Türkei) und der Rand (Südafrika).

Wer glaubt, die Zentralbanken und der Handel mit Staatsfonds verursachen den größten Fluss im Devisenhandel, der irrt. Lediglich 1 Prozent sind deren Anteile bei den internationalen Devisenumsätzen. Wesentlich mehr Bewegung in den „Währungsumtausch“ bringen bereits Unternehmen und vermögende Privathändler, aber deren Gewichtung fällt mit 9 Prozent ebenfalls nur sehr gering aus. Immerhin 39 Prozent entfallen auf Geldhäuser mit einer Spezialisierung auf den Devisenhandel. Der Löwenanteil fällt jedoch den kleineren Kreditinstituten und den Hedgefonds zu.

Der Zugriff auf den internationalen Devisenhandel

Der tägliche Weg zur Bank, um auf die Veränderungen an den Devisenmärkten zu reagieren wäre nicht nur mühselig sondern auch beinahe sinnlos. Was am Vormittag gilt, ist bereits zur Mittagszeit ein „alter Hut“. Der Handel mit Devisen stützt sich auf Echtzeitkurse. Ein z.B. vorbestimmter Devisenkurs, der den Kauf bzw. Verkauf einer Währung auslösen soll, kann zur Minute „X“ erreicht werden und bereits eine Stunde später ist der Zug längst abgefahren.

Privatanleger haben durchaus Zugang zum internationalen Devisenhandel und können im Rahmen ihrer Möglichkeiten kräftig mitmischen. Der sog. Forexmarkt ist die erste Anlaufadresse für jeden Trader. Der Forexhandel bewegt sich außerhalb der Börsenplattformen und befindet sich inmitten der Aktivitäten des Interbankenhandels.

Eine sehr hohe Dynamik zählt zu den hervorstechendsten Merkmalen des Devisenhandels. Die täglichen Bewegungen im Währungsmarkt werden durch sehr viele Faktoren ausgelöst, die u.a. in den Bereichen der Wirtschaft und auch Politik zu finden sind. Voraussetzung für eine Teilnahme am Währungshandel ist der Zugang zum Forexhandel über einen Broker. Dieser stellt in der Regel eine Software zur Verfügung, der dem Trade die Verfolgung der Devisenkurse und Wechselkurse in Echtzeit ermöglicht. Privatpersonen steht der Weg über einen Forex Online Broker ebenso offen wie den professionellen bzw. institutionellen Händlern. Im Gegensatz zu den teils sehr komplizierten und teils undurchsichtigen Zusammenstellungen im Wertpapierhandel, ist der Devisenhandel relativ einfach strukturiert.

Für Einsteiger bietet u.a. das Social Investment Netzwerk eToro eine ideale Startbahn zur erfolgreichen Teilnahme am Forex- bzw. Devisenhandel – Weitere Infos.

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