Bitcoin-Handel: Ein Musterbeispiel für das Prinzip noch positiver Renditen?

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Mit seinem Gipfelsturm hat der Bitcoin wiederholt unter Beweis gestellt, dass der Einsatz einer gewissen Risikobereitschaft durchaus mit hohen Renditen belohnt werden könnte. Der Bitcoin-Handel stellt eine extreme Ausnahmesituation dar. Doch dieses Prinzip scheint für echte Renditen zu einer Voraussetzung zu werden.

Gewinnsteigerungen

Positive Renditen erwünscht? Ohne Risiken läuft heute so gut wie nichts mehr

Heute Boom, morgen Standard: Bitcoin-Handel als ein Beispiel

Die Meldungen über den neuen Rekordvorstoß des Internet-Geldes Bitcoin wird weiteres Interesse von („vermeintlichen“) Anlegern erwecken. Das ist sicher. Der Kursgewinn zum Bitcoin zwischen Jahresanfang 2013 und zum Ende November ist enorm. Ein Sprung von weniger als 15 Dollar auf den Ausblick bei rund 1.000 Dollar am 27.11.13.

Der Wirbel um die „Ersatzwährung“ Bitcoin dürfte auch den einen und anderen pragmatischen Sparer aus den Reserven locken, um wenigstens einen Blick darauf zu werfen. Wer trotz der Niedrigzinsen, den realen Negativrenditen und die bereits in Aussicht gestellten Negativ-Zinsen für sein Geld immer noch ein Sparbuch unterhält, ist wahrlich „hartnäckig“.

Die Blicke über die „Konto-Kante“ hinaus werfen

Der „eiserne Sparbuch-Sparer“ liebt die Sicherheit und die schnelle Verfügbarkeit. Das Geld wird angelegt und es kommen garantiert Zinsen darauf, fertig. Eine nachvollziehbare Einstellung, bisher. Mit dem isolierten Blick auf eine herkömmliche Tages- oder Festgeldanlage hat sich auch in den letzten Monaten nicht viel geändert. „Es gibt lediglich weniger Zinsen“. Doch der Blick über das Konto hinaus gibt von der Realität schon sehr viel mehr Preis.

Die Inflationsraten in Deutschland sowie im Euroraum sind derzeit auf einem sehr niedrigen Wert, immerhin. Doch die Zinswerte von Tagesgeldanlagen oder festverzinslichen Anlagen kratzen nicht annähernd an der für die Verbraucher wichtigen Teuerungsraten. Wer heute 1.000,- Euro auf einer Tagesgeldanlage mit 0,8 Prozent p.a. Zinsen für 1 Jahr unberührt angelegt lässt, kann am Ende 1.008,- Euro abräumen. Satte 8,- Euro Zinsen. Die Teuerungsrate 2012 in Deutschland betrug gegenüber dem Vorjahr 2,0%. Somit kostete Ende 2011 der Inhalt vom Einkaufswagen mit einem Gesamtpreis von 1.000,- Euro am Ende von 2012 1.020,- Euro. Das Kapital von der Sparanlage hätte nicht ausgereicht. Der Sparer müsste trotz Zinserträge noch 12,- Euro drauflegen. Ein echtes „Minus-Geschäft“, oder auch als „Negativ-Renditen“ bezeichnet.

Die Zinssicherheit muss derzeit mit einem Preis bezahlt werden. Gleichzeitig schrumpft aber die Qualität der Garantie, es bröckelt bereits. Geldeinlagen bei der Bank ist das Verleihen von Geld. Die Geldschwemme und die Niedrigzinspolitik der EZB reduzierten die „Dankbarkeit“ der Banken an ihre Kunden für die abgelieferten Spareinlagen. Darüber hinaus bereitet die EU den Weg für einen direkten Zugriff auf die Spareinlagen, um die einst „sichere“ Bank vor ihrer sonst sicheren Insolvenz zu bewahren. Die Bewohner Zyperns kennen das Prinzip bereits sehr genau.

Um die Sicherheiten auf den Sparkonten ist es nicht mehr weit her. Steht einst die geplante und vorangetriebene Bankenunion samt Banken-Abwicklungsprogramm, ist die Enteignung des Sparers Teil des Ablaufs mit dem Segen Brüssels und der „Toleranz“ Berlins. Das gilt ganz besonders für Einlagebeträge über dem Betrag von 100.000,- Euro.

Hemmschwellen Broker und Bitcoin als virtuelles Geld

Der Ausblick auf alternative Anlagen sollte alleine deshalb schon unternommen werden, um die Sicht auf überhaupt verfügbare Möglichkeiten auszuweiten. Mit dem wiederholt in den Mittelpunkt geratenen Bitcoin fallen jedoch gleich „zwei Mysterien“ zusammen. „Bank oder Sparkasse“ sind noch geläufige Begriffe. Aber ein „Broker“ erinnert den Unbedarften erst einmal an etwas „Zerbrochenem“, kaum jedoch an die Verbindungsstelle zu den an den international gehandelten Wertpapieren. Der Bitcoin an sich ist bereits das zweite „Geheimnis“. Virtuell, Internet, Online und Elektronik. Erst einmal für viele Sparer abschreckende Schlagwörter.

Der Umgang mit Geldnoten und Münzen ist in Fleisch und Blut übergegangen und selbstverständlich. Einkaufswagen zur Kasse geschoben, den Geldschein überreicht und schon ist der Kunde der neue Eigentümer der Waren. Ein alltäglicher Vorgang, bei dem überhaupt kein Anlass gegeben ist, die Hintergründe ein wenig zu durchleuchten.

500g Butter, 150g Halb & Halb sowie 2 Flaschen Bier sind ebenso viel wert wie ein Stück Papier mit einer farbig aufgedruckten Zahl? Bleibt die Zahl gleich, wird aber statt der Bezeichnung „Euro“ nun „Rubel“ verwendet, kann der halbe Inhalt des Einkaufswagens wieder in die Regale sortiert werden.

Wird der „reale Geldschein“ jedoch zur Bank gebracht, verschwindet dieser Betrag schnurstracks in der Welt der digitalen Werte. Genau der gleiche Ort wo sich auch der Bitcoin befindet. Die Lohntüte hat längst ausgedient. Der Arbeitgeber überweist den Monatslohn per Knopfdruck und der automatisierte Vorgang bei der Bank schreibt dem eigenen Girokonto einen gewissen Betrag gut. Mit der Währung in Papierform erhält man lediglich ein Zahlungsmittel in die Hand, welches darüber hinaus auch gesetzlich verankert ist. Genauso gut könnte der Wareninhalt im Einkaufswagen auch mit der ec-Karte oder Kreditkarte bezahlt werden. Wieder eine „virtuelle Welt“.

Der Bitcoin wird gehandelt wie eine Aktie oder wie ein Rohstoff, z.B. Gold. Obwohl die Internetwährung noch in den Kinderschuhen steckt, ist sie diesen Wert- und Handelswaren um einen Schritt voraus. Mit dem Bitcoin kann auch eingekauft werden. Zahlreiche Shops, Kneipen, Geschäfte und jüngst auch der Internet-Shopriese Amazon akzeptieren die Online-Währung als Zahlungsmittel für die bestellte Ware. Das Angebot, die Rechnung mit einer Aktie oder einem Gold-Zertifikat begleichen zu wollen, dürfte wohl kaum mit Erfolg gekrönt werden.

Positive Renditen erfordern eine höhere Risikobereitschaft

Der Trend ist eindeutig. Entweder man bezahlt für die (vermeintliche) Sicherheit der angelegten Gelder einen Preis in Form von Negativ-Renditen, oder man ist dazu bereit, ein gewisses Risiko zu akzeptieren. Der Rückblick auf die vergangenen Jahr bis heute verrät, dass die in Deutschland relativ wenig vertretenen Aktienhändler zwar etwas riskiert, aber Renditen erwirtschafteten, die selbst zu Hoch-Zins-Zeiten nur schwer zu erreichen waren. Langfristig ausgelegte Anlagen erwiesen sich als sehr robust und auch gewinnträchtig.

Der Einstieg in den Bitcoin-Handel würde nach wie vor starke Nerven voraussetzen. Ein äußerst dynamischer Wert, der für eine Investition bereits eine sehr hohe Risikobereitschaft erforderte. In einem Punkt sind sich die meisten Finanzexperten ohnehin einig. Das Wertpapierdepot sollte stets aus einer ausgewogenen Zusammenstellung unterschiedlicher Papiere bestehen. Dazu zählen z.B. solide Aktien renommierter Firmen, Papiere aus dem Bereich aufstrebender Regionen und auch Gold als der Werterhalt bei einer starken Inflation. Bitcoins könnten ebenfalls zu einem Bestandteil des gesamten Pools werden.

Risikolos in der Welt der Risiko-Anlagen forschen

Zahlreiche Broker (Händler zwischen Anleger und Finanzmarkt-Angebote) bieten ein Demo- oder Testkonto an. Hier kann der unerfahrene Wertpapierhändler die ersten Schritte in der Wertpapier-Welt ohne Blessuren und bleibende Schäden durchführen. Ein Demokonto ist wie ein Flugsimulator am Computer. Reale Bedingungen und Parameter, doch ein Crash ist genauso schmerzlos wie das Drücken des „Restart-Buttons“ mit der Maustaste.

Anders herum können im Demokonto vom Broker ebenso wenig Gewinner real mitgenommen werden, wie der Flugsimulator zum gewünschten Urlaubsort führen kann. Ein risikoloses Demo-Konto für den deutschen Markt bietet u.a. AVATrade an. Ein Broker der seit dem September 2013 auch den Handel mit Bitcoins ins Programm mit aufgenommen hat.

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