BaFin warnt vor Angaben der Polarstern Capital GmbH

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Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin warnt vor den vermeintlichen Sicherheits-Bekundungen der Anleger-Plattform „Polarstern Capital GmbH“. Weder liege eine Erlaubnis vor, noch werde das Angebot aus Krypto-Fonds reguliert.

Erlaubnis gemäß $ 32 KWG wurde von BaFin nicht erteilt

Finanzaufsicht
Polarstern Capital ohne Erlaubnis der BaFin

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin warnt Anleger vor den Angaben des Anleger-Portals „Polarstern Capital GmbH“ mit Sitz in Salzkotten (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen bezeichnet sich selbst als eine „Plattform für legitime Investitionen in krypto-basierte Aktive und Edelmetalle“.

Mit einem aktuellen Hinweis klärt BaFin die Verbraucher auf, dass der Polarstern Capital GmbH keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) erteilt wurde. Dies sei notwendig, um Bankgeschäfte betreiben oder Finanzdienstleistungen erbringen zu dürfen. Das Unternehmen wird von der BaFin nicht beaufsichtigt. Demnach behaupte Polarstern Capital GmbH, dass sie über eine Zulassung der BaFin verfüge. Zusätzlich erwecke das Unternehmen den Anschein, dass es sich mit den Angebot um einen ersten von der BaFin regulierten Krypto-Fonds handelte. Diese Behauptungen seien nicht richtig, so die Finanzaufsicht.

Anleger erhalten lt. dem Unternehmen die Möglichkeit, ihr Kapital in Krypto-basierte Projekte und Edelmetalle anzulegen. Ein Großteil (bis 40 %) der Investitionen werde in Edelmetallen, u.a. Gold angelegt.

Offenbar hat das Unternehmen die Angaben über die Finanzaufsicht auf ihrer Internetpräsenz inzwischen korrigiert. Polarstern Capital GmbH gibt derzeit an, dass das Produkt für eine zusätzliche Sicherheit „demnächst von einer staatlichen Aufsichtsbehörde kontrolliert“ werde.


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