Bafin untersagt Privatanlegern CFD mit Nachschusspflicht

Finanzmarkt-


Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin zog die Reißleine und verbietet den privaten Anlegern das Wetten mit hoch riskanten Differenzkontrakten und verbundener Nachschusspflicht.

Die enormen Risiken können kaum abgeschätzt werden

Heisse Kartoffel
Nachschusspflicht bei CFD kann Ruin bedeuten

Das Risiko sei schlicht zu groß. Die Aufsichtsbehörde Bafin zieht einen Schlussstrich und verbietet den privaten Anlegern, die Finger auf besonders riskante Differenzgeschäfte zu legen. Anbieter dürfen diese gehebelten Geschäfte mit dem „Unterschied“ an Privatanleger weder vermarkten, verkaufen, noch vertreiben, wie faz.net meldete.

Zu den nun untersagten Finanzprodukten zählen u.a. die Differenzgeschäfte (CFD – „Contracts for Difference“) mit einer Nachschusspflicht. Die Bafin sieht in diesen Geschäften für Privatanleger die große Gefahr, letztendlich in den finanziellen Ruin getrieben werden zu können. Das finanzielle Risiko könne von privaten Anlegern nicht abgeschätzt werden. Bei einem Verlust könne der Umfang der Nachschusspflicht das gesamte Vermögen des Anlegers und weit darüber hinaus erfassen.

Das Angebot von CFD ohne Nachschusspflicht soll für private Anleger weiterhin verfügbar sein.


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