Anleger-Ansturm auf Bitcoin ließ den Preis explodieren

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Die Preisexplosion für die Internet- Währungseinheit Bitcoin hat die Märkte und Beobachter aufgeschreckt. Ein Boom katapultierte die Internetwährung innerhalb nur weniger Stunden in noch nie erreichten Höhen. Die Bitcoin-Währung scheint sich langsam zu einem anerkannten Zahlungsmittel zu mausern.

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Großer Ansturm auf die Internet-Währung Bitcoin u.a. wegen Vermögenssicherung

„Mit dem Kopf durch die Decke“ – Bitcoin raste über 900 Dollar hinaus

Die weltweiten Devisenmärkte durften in den vergangenen 24 Stunden miterleben, wie ein raketenhafter Durchstart samt Rückflug gen Erde auszusehen hat. Das Internet-Geld Bitcoin schoss in die Höhe, durchbrach die 900-Dollar Grenze und sackte anschließend um rund 30% ein. Doch der neu markierte Endpunkt könnte ein Vorbote für ein ernst zu nehmender Rivale der „renommierten“ Währungen wie Euro und Dollar zu werden.

Bitcoin ist auf dem besten Weg ein anerkanntes Zahlungsmittel rund um den Globus zu werden. Das Argument von Kritikern, es handelte sich lediglich um eine virtuelle Währung aus Bits und Bytes, ist zwar richtig, aber ein Stück Papier mit dem Aufdruck einer Zahl in der Währung „X“ stellt einen nicht viel „realeren“ Wert dar. Man kann es anfassen, aber mehr als nur auf Glauben und Vertrauen basiert der „Wert“ des Papiergeldes auch nicht.

Die Internetwährung Bitcoin wurde von den Regierungen, Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden schon längst durchaus sehr ernst genommen. Jedoch nicht als eine Bereicherung für die Bürger sondern als eine Währung, die nicht zu kontrollieren und ebenso wenig zu steuern (manipulieren) ist.

Der explosionsartige Anstieg der Internet-Währung dürfte zwei Gründe haben. Die US-Börsenaufsicht und das Justizministerium haben am Montag die Bitcoin-Währung nach eingehender Beleuchtung sowie Abwägung von Sinn und Risiken als ein „sinnvolles Zahlungsmittel“ eingestuft. In Deutschland erkannten die Aufsichtsbehörden den Bitcoin bereits im vergangenen Sommer als Internet-Zahlungsmittel an.

China zieht Bitcoins massenweise ins Land

Mit dem zweiten Grund für die „Bitcoin-Explosion“ landet die Finanzwelt wieder in Fernost. Die Bürger sowie Investoren Chinas haben sich als begeisterte Bitcoin-Anhänger entpuppt, u.a. motiviert durch die Akzeptanz als Zahlungsmittel von Chinas größten Online-Portal Baidu. China wirkt somit nicht nur auf Gold wie ein Magnet, sondern auch äußerst anziehend für die Onlinewährung Bitcoin. Trotz fundamentaler Unterschiede zwischen dem gelben Edelmetall und dem „elektronischen Geld“, gibt es eine Gemeinsamkeit. Die Mengen sind begrenzt, eine Herstellung in beliebiger Anzahl ist nicht möglich. Gebe es nur Bitcoins, hätten die Notenbanken der Welt ein großes Problem, ihre Daseinsberechtigung zu begründen.

Für den deutschen Bitcoin-Interessierten engagieren sich u.a. AvaTrade sowie die Münchener Fidor Bank in Zusammenarbeit mit bitcoin.de

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