Zum 2. Mal in Folge dickes Minus in Rentenkasse

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Zum zweiten Mal in Folge verzeichnete die gesetzliche Rentenkasse ein dickes Minus. Im Jahr 2016 lag der Fehlbetrag bei 2,2 Milliarden Euro.

Beitragssatz soll bis 2021 stabil bleiben

Vermögensaufbau
Rentenreformen sorgten für Mehrausgaben

Im Jahr 2016 verzeichnete die gesetzliche Rentenversicherung ein dickes Minus von rund 2,2 Milliarden Euro. Ein Jahr zuvor lag der Fehlbetrag bei rund 1,6 Milliarden Euro. Allerdings erwirtschaftete die Rentenkasse im Jahr 2014 ein Plus von 3,16 Milliarden Euro.

Die Ausgaben gegenüber dem Jahr 2015 seien im letzten Jahr gestiegen. Den Einnahmen von 280,5 Milliarden Euro standen Ausgaben von ca. 282,7 Milliarden Euro gegenüber.

Größere Beträge auf der Ausgabenseite ergaben sich aus den vergangenen Rentenreformen. Darunter fallen u.a. die Rentenanhebungen, die Frührente ohne Abzüge sowie die Mütterrente.

Eine Anhebung des allgemeinen Rentenbeitragssatzes von derzeit 18,7 Prozent sei nicht notwendig. Das Bundesfinanzministerium gehe davon aus, dass der Beitragssatz bis zum Jahr 2021 unverändert beibehalten werden könne.

Aussagen auch nach Bundestagswahl gültig?

Ob die Aussage über stabile Rentenbeiträge auch noch nach der Bundestagswahl 2017 gilt, wird sich nach dem September herausstellen. Außerdem fiele es schwer, der Öffentlichkeit glaubhaft zu erklären, warum ein Defizit von 2,2 Millarden Euro mit der Anhebung des Rentenbeitragssatzes kompensiert werden müsse, wenn „nebenbei“ rund 90 Milliarden Euro für die Kosten der Migranten bzw. Flüchtlinge locker gemacht werden können.


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