Vorzeitige Rente 2017 : Fast alle Neurenten wurden gekürzt

Gesetzliche Rente –


Wer im Jahr 2017 vor dem Regelalter in Rente ging, musste mit teils empfindlichen Abschlägen rechnen. Die Rentenkürzung um 23,6 Monate betraf fast alle Neurentner.

Frührentner

Wer als „Normal-Arbeitnehmer“ vorzeitig in Rente will, muss mit Kürzungen rechnen

Durchschnittliches Renteneintrittsalter bei 64,1 Jahre

Die Arbeitnehmer im Bundesgebiet gehen auf langfristige Sicht immer später in die Rente. Im Jahr 2017 lag das durchschnittliche Alter der rund 760.000 altersbedingt in Rente gegangenen Arbeitnehmer bei 64,1 Jahren, so die aktuelle Auswertung der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV). Ein in den vergangenen Jahren relativ stabiles Alter. Vor 20 Jahren lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter noch um 22 Monate darunter.

Das durchschnittliche Alter bei der Regelaltersrente lag 2017 im Schnitt bei 65,3 Jahre. Das Alter bei langjährig Versicherten lag bei 63,3 Jahre.

Von den Neurentnern im Jahr 2017 gingen rund 176.500 Menschen vorzeitig in Rente, also vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Renteneintrittsalter. Das entspricht rund einem Viertel der gesamten Anzahl der in Rente gegangenen Frauen und Männern.

Wer im Jahr 2017 frühzeitig in Rente ging, musste auch mit entsprechenden Abschlägen rechnen. Die Quote der von Rentenabschlägen betroffenen rund 140.100 langjährigen Versicherten lag bei 98 Prozent. Schwerbehinderten Menschen wurden zu rund einem Drittel die Rente aufgrund frühzeitigen Renteneintritts gekürzt. Dies betraf rund 53.200 Menschen.

Die Kürzungen bei Renteneintritt im Regelalter betraf lediglich 0,1 Prozent der im Jahr 2017 in Rente gegangenen Arbeitnehmer.

Die Rentenabschläge sind beträchtlich

Der durchschnittliche Rentenabschlag bei den im vergangenen Jahr neu in Rente gegangenen Menschen betrug 23,6 Monate. Für langjährig Versicherte betrug der Abschlag im Schnitt 26,4 Monate.

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