Vdk fordert weitere Schritte gegen Altersarmut

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Um die derzeitigen und künftigen Rentner vor der Altersarmut zu bewahren, fordert der VdK von der Bundesregierung die Anhebung des Mindestlohns sowie verpflichtende Rentenbeiträge für sämtliche Berufsgruppen.

Rentenniveau auf 50% über das Jahr 2025 hinaus

Renteneintritt
Rentner stehen vor Altersarmut

Der Sozialverband VdK Deutschland eV begrüßt die eingeleiteten Schritte der Bundesregierung zur Stabilisierung der Rente. Allerdings müsse nach Ansicht der Präsidentin des VdK, Verena Bentele, langfristige Lösung gefunden werden, die über das Jahr 2025 hinausreichten. Vor allem die Erwerbsminderungsrente müsse dringend verbessert werden, forderte Bentele im Gespräch mit der Passauer Neuen Presse. So sollten die in Aussicht gestellten Verbesserungen bei der Zurechnungszeit für alle Rentner Anwendung finden, einschließlich der bereits bestehenden Rentner.

Selbst mit der höher angesetzten Zurechnungszeit für die Erwerbsminderungsrente bleibe für die Betroffenen das viel zu hohe Risiko, in die Armut abzurutschen. Daren werde sich auch nichts ändern, solange an den ungerechten Abschlägen von 10,8 Prozent festgehalten werde. Die VdK-Präsidentin fordert die dauerhafte Anhebung des Rentenniveaus auf 50 Prozent über das Jahr 2025 hinaus. Andernfalls sei eine ansteigende Zahl von Arbeitnehmern im späteren Rentenalter von der Armut bedroht, sogar nach einem Leben lang Erwerbstätigkeit. Darüber hinaus müsse der Mindestlohn auf über 12 Euro pro Stunde angehoben werden.

Um die angehobene gesetzliche Rente zu finanzieren, müssten sämtliche Berufsgruppen verbindlich in die Rentenversicherung einzahlen. Dies betreffe u.a. Selbstständige, Politiker und Beamte.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert ebenfalls weitere Maßnahmen für die Stabilisierung der Rente, sieht allerdings für die Finanzierung der künftigen Rente die allgemeinen Steuerzahler in der Pflicht.


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