Donnerstag, den 20. September 2018

Umfrage: Stabiles Rentenniveau trifft auf überwiegende Zustimmung

Altersversorgung


Eine Mehrheit der Wahlberechtigten begrüßen den Vorschlag von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, das Rentenniveau bis 2040 bei 48 Prozent zu fixieren.

Stabilisierung Rentenniveau trifft auf überwiegende Zustimmung

Wahl

Wahlberechtigte wurden zum Rentenniveau befragt

Nach dem Vorschlag eines stabilen Rentenniveaus bis zum Jahr 2040 des Bundesfinanzministers Olaf Scholz (SPD) übertrugen die Medien die kontroversen Meinungen und „Expertisen“ diverser Politiker und Lobbyisten an die Öffentlichkeit. Nun wurden die größtenteils künftig Betroffenen selbst gefragt, was sie von einer „verlängerten“ stabilen Rente halten. Unter Berufung auf die Umfrageergebnisse des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid berichtete Focus über einen mehrheitlichen Zuspruch in der Bevölkerung.

Demnach bezeichneten 53 Prozent der befragten Personen ein stabiles Rentenniveau als den richtigen Ansatz gegen Altersarmut, auch wenn dies zu höheren Belastungen für die Beschäftigten führe. Etwas mehr als ein Drittel (34 %) sprach sich gegen eine Stabilisierung des Rentenniveaus aus, wenn dies eine Anhebung der Abgaben zur Folge hätte.

Die Anhänger der SPD begrüßen den Vorschlag des Bundesfinanzministers mit einem Anteil von 65 Prozent, gefolgt von den Linken-Wählern (60 %) und den Grünen-Anhängern (58 %). Im Lager der Unions-Wählern erreicht die Zustimmung mit 49 Prozent keine Mehrheit, ebenso wie bei den FDP-Wählern (44 %) und den AfD-Anhängern (43 %).




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