Steuervorteile Basis- u. Riesterrente 2015 – Stichtag 31. Mai

Steuervorteile-


Wer für seine Beiträge in die Basisrente und Riesterrente steuerliche Vorteile geltend machen will, muss sich beeilen. Stichtag für die Beiträge im Jahr 2015 ist der 31. Mai 2016.

Bei der Riesterrente entscheidet der „günstigere Fall“

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Steuervorteile Basis- u. Riesterrente nutzen

Wer in eine Riesterrente oder Basisrente anspart, sollte sich möglichst bald Gedanken über die möglichen steuerlichen Vorteile machen. Spätestens zum 31. Mai sollten die Gedankengänge abgeschlossen und via „Elster“ und Papier bei der Finanzagentur eingereicht worden sein.

Auch wenn die jährlichen Zulagen für die Riesterrente gesondert gehandhabt werden, sollte der Sparer seine Beiträge in der Steuererklärung angeben, so der Hinweis des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Auf der einen Seite wird die Riesterrente mit jährlichen Zulagen gefördert, aber auf der anderen Seite könnte über den Posten „Sonderausgaben“ eine Steuerermäßigung herausspringen.

Günstigerprüfung bei der Riesterrente

Ist der Riesterbeitrag in der Steuererklärung angegeben, prüft die Finanzagentur im Rahmen der sog. „Günstigerprüfung“, welche Variante für den Riestersparer vom größeren Vorteil ist. Der steuerlich absetzbare Höchstbetrag liegt bei 2.100 Euro pro Jahr und hängt u.a. vom Familienstand, dem Einkommen und der Anzahl der Kinder ab.

Reine Steuervorteile bei der Basisrente

Bei der Basisrente („Rüruprente“) entfällt eine Günstigerprüfung, da diese Altersvorsorge ausschließlich über steuerliche Vorteile und nicht über jährliche Sparzulagen gefördert wird. Die Beiträge für die Basisrente können als Sonderausgaben für die Altersvorsorge deklariert werden. Dieser Betrag wird vom zu versteuenden Einkommen abgezogen.

Für die Basisrente gilt bei Alleinstehenden ein abzugsfähiger Betrag (für 2015) von max. 80 Prozent von 22.172 Euro (17.738 Euro). Bei Ehepaaren liegt der Betrag bei 80 Prozent von 44.344 Euro (35.475 Euro). Dieser Wert wird aus dem geltenden Beitragssatz von 24,8 Prozent (anteilig Arbeitnehmer und Arbeitgeber) und der Beitragsbemessungsgrenze von 89.400 Euro in der knappschaftlichen Rentenversicherung in „Westdeutschland“ gebildet.

Sonderausgaben-Abzug bei der gesetzl. Rentenversicherung

Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung fallen bis zum Höchstbetrag ebenfalls in die Sonderausgaben. Ein Berechnungsbeispiel des GDV: Ein alleinstehender Arbeitnehmer hatte im Jahr 2015 ein Jahresbruttoeinkommen von 50.000 Euro. Sein Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung betrug 9.350 Euro. Dieser Betrag wird vom Höchstbetrag für den Sonderausgabenabzug abgezogen. Demnach bleiben weitere 12.822 Euro als „Puffer“ für die Geltendmachung weiterer Sonderausgaben übrig. Würde der gleiche Arbeitnehmer pro Jahr 12.822 Euro in eine Basisrente einzahlen, bliebe für das versteuernde Einkommen nur noch ein Betrag von 10.257 Euro übrig (80 Prozent der Sonderausgaben).

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